Berufsbildungszentrum Mölln
Regionales Berufsbildungszentrum
des Kreises Herzogtum Lauenburg

Rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts

Baugrundstufe Maurer/-in Zimmerer/-in Lernortkooperation
 

Kooperative Berufsbildung im Kreis Herzogtum Lauenburg

Überbetriebliche Ausbildungsstätte - Berufsschule - Betrieb

Ansprechpartner

  • ÜAS - Mölln
  • Thomas Holst
  • Schäferkamp 13a
  • 23879 Mölln
  • Tel.: 04542 / 89024
  • Fax 04542 / 89034
  • Berufliche Schulen Mölln
  • Matthias Links
  • Kerschensteinerstr. 2
  • 23879 Mölln
  • Tel.: 04542 / 857914
  • Fax 04542 / 857944
  • Obermeister Uwe Riewesell
  • Tel.: 04155 / 80000

Baugrundstufe, Zimmerer- und Maurerfachstufen

 

 

Definition Lernortkooperation

Institutionalisiertes, zeitliches, inhaltliches sowie organisatorisches Zusammenarbeiten hinsichtlich einzelner Lernfelder in gemeinsamen Projekten bezüglich der Berufsausbildung in den Bauberufen.

Hierbei bedeutet:

zurueck  Seitenanfang  Vorteile

 

 

Vor Ort erkennbare Vorteile

zurueck  Seitenanfang  Grundlagen

 

 

Grundlagen für eine mögliche Zusammenarbeit

In der Regel stellt sich die Frage wie kann eine Zusammenarbeit zwischen ÜAS und Berufsschule entwickelt und aufrechterhalten werden?

Lösungsansätze:

zurueck  Seitenanfang  Die Idee

 

 

Einzelprojekte

Die Idee

Der Grundgedanke von Einzelprojekten ist, dass im Rahmen der dreijährigen Ausbildung zum Zimmerer jeder Auszubildende die Möglichkeit erhalten soll einen Bauauftrag vom Kundenwunsch bis zur Abrechnung durchzuspielen. In der Regel handelt es sich hierbei um kleine gemeinnützige Projekte die nach Absprache mit der Baugewerbeinnung von Berufsschule und ÜAS gemeinsam durchgeführt werden.

Zeitlicher Rahmen

In welchem Ausbildungsjahr diese Projekte stattfinden, richtet sich nach den vorhandenen Ideen und Anfragen, sowie dem Leistungsstand der einzelnen Jahrgangsstufen. Unsere Erfahrung ist jedoch, dass aufgrund der Verblockung des Berufsschulunterrichtes im 1. Ausbildungsjahr dieses uns am geeignetsten erscheint. Die Dauer variiert zwischen 5-10 Berufsschul- als auch ÜAS-Ausbildungstagen.

Unterrichtliche Strukturierung (Berufsschule / ÜAS)

Lernfeldübergreifend: Je nach anfallender Arbeit werden Themenbereiche aus unterschiedlichen Lernfeldern integriert.
Lehrerübergreifend: Der Stand der Auszubildenden im Projekt, nicht die Zuweisung an die Lehrer entscheidet über den Unterrichtsinhalt
Lernortübergreifend: Je nach Bedarf werden theoretische bzw. praktische Einheiten an ÜAS-Tagen vom Berufsschullehrer und an Berufsschultagen vom Ausbildungsmeister vorgenommen.
Inhalte: Auftragsannahme(Kundengespräch), Rechnerische und konstruktive Aufarbeitung, Arbeitsablaufpläne, Baustellen-einrichtung, Kalkulation, handwerkliche Auftragsausführung.

zurueck  Seitenanfang  Das Fliegende Klassenzimmer

 

 

Das Fliegende Klassenzimmer

Auftraggeber: Berufliche Schulen Mölln
Auftrag: Bau eines Podestes für Theorieunterweisung in der Bauhalle der Beruflichen Schulen
Klasse: Baugrundstufe; Ende des 2. Ausbildungshalbjahres
Zeitrahmen: 2 Berufsschulwochen
2 ÜAS - Wochen

Inhalte:

Im Rahmen eines Kundengesprächs (In der Bauhalle unterrichtende Lehrer) erhielten die Schüler den Auftrag ein Podest zu errichten. Der Kunde wünschte ausschließlich handwerkliche Holzverbindungen und gab Länge und Tiefe des Podestes vor. Die Höhe sollte nach gesetzlichen Vorschriften so gewählt daß darunter ein begehbares Materiallager installiert werden konnte. Auf dem Podest sollte unterrichtet werden können. Im Berufsschulunterricht wurden zunächst die Maße vor Ort aufgenommen und Konstruktionsvorschläge gemäß handwerklicher Regeln erarbeitet. Diese wurden zur statischen Überprüfung vorgelegt. Für die gewählte Form wurden dann die notwendigen Konstruktionszeichnungen angefertigt, eine Materialbedarfsermittlung sowie eine Materialkalkulation durchgeführt.

Im ÜAS-Kurs wurden arbeitsteilig die Einzelteile des Podestes ausschließlich in Handarbeit hergestellt und das Podest gerichtet.

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Bootshausanbau

Auftraggeber: Ruderclub Mölln
Auftrag: Erstellung eines Holzhausanbaus
Klasse: Baugrundstufe
Zeitrahmen: 8 Berufschultage
8 Arbeitstage ÜAS-Kurs

Inhalte:

Die Auszubildenden erhielten den Auftrag einen Holzhaus-Anbau in traditioneller Fachwerkkonstruktion an ein bestehendes Bootshaus zu erstellen. Das Dach sollte als Schleppdach mit Dachziegeldeckung ausgeführt werden.

Vom Kundengespräch über Aufmaß vor Ort, hin zur Fertigung der Konstruktionszeichnungen und Materiallisten wurde von den Auszu-bildenden dieser konstruktiv einfache, jedoch vom Fundament bis zur Dacheindeckung fachlich ausführliche Anbau, im Berufsschulunterricht geplant.

In der überbetrieblichen Ausbildung wurde der Anbau in den Werkstätten abgebunden und vor Ort gerichtet. Hierbei wurden alle Holzverbindungen von Hand angefertigt. Zudem mussten die Auszubildenden Transport, sowie Baustelleneinrichtung organisieren.

Somit erfolgte sowohl im Berufsschulunterricht als auch in der überbetrieblichen Ausbildung eine direkte berufsbezogene Anwendung der während des ersten Ausbildungsjahres erlernten praktischen Fertigkeiten und theoretischen Kenntnissen.

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Holzkreuz Ehrenfriedhof

Auftraggeber: Kriegsgräberfürsorge e.V. Lauenburg
Auftrag: Bau eines neuen Holzkreuzes unter besonderer Beachtung konstruktiver Holzschutzmaßnahmen
Klasse: Zimmerermittelstufe
Zeitrahmen: 2 Berufsschultage
2 praktische Arbeitstage während der überbetrieblichen Ausbildung

Inhalte:

Ein circa 50 Jahre altes Holzkreuz (8m Länge; 3,6m Breite) musste aufgrund starker Verrottung und daraus resultierender Baufälligkeit komplett erneuert werden. Zunächst wurde die ursprüngliche Holzkonstruktion hinsichtlich konstruktiven Holzschutzes untersucht und für den Nachbau einige sinnvolle Abänderungen vorgenommen. Danach wurden die notwendigen Konstruktionszeichnungen und Materiallisten erstellt, das Material bestellt, ein konkreter Arbeitsablaufplan angefertigt, die Baustelle eingerichtet, mit dem Spediteur der Transport geklärt, sowie im Wirtschafts- und Politikunterricht über die Aufgabe und Geschichte der Kriegsgräberfürsorge gesprochen. Der tatsächliche Bau des Kreuzes erfolgte am Tag der offenen Tür der Beruflichen Schulen Mölln. Sowohl Planung als auch praktische Durchführung erfolgte unter ständiger Beteiligung des Ausbildungsmeisters der ÜAS und des Berufsschullehrers.

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Treppenbau Verein Miteinander Leben

Auftraggeber: Verein Miteinander Leben
Auftrag: Bau einer viertelgewendelten Treppe für die Internationale Begegnungsstätte
Klasse: Leistungsstarke Gruppe aus der Zimmereroberstufe
Zeitrahmen: 4 Berufsschultage
8 Arbeitstage ÜAS-Kurs Treppenbau
Inhalte: Berufsschule:
  • Abklären der Konstruktionsart, der Holzsorte, der Oberflächenbehandlung im Kundengespräch;
  • Aufmaß der Raumsituation vor Ort;
  • Rechnerische und zeichnerische Konstruktion;
  • Materialbedarfsermittlung;
  • Materialbestellung;
  • Kalkulation.
ÜAS:
  • Holzauswahl vor Ort;
  • Erlernen treppenbauspezifischer Arbeitstechniken;
  • Maschinenarbeiten im Treppenbau;
  • Baustelleneinrichtung;
  • Einbau einer Treppe vor Ort.

zurueck  Seitenanfang  Kooperationsmodell

 

 

Das Kooperationsmodell in der Maurer- und Zimmerermittelstufe

  1. Die Beschulung der Bau-Unterstufen-Klassen als auch der überbetrieblichen Ausbildung beginnt nach den Herbstferien und umfasst insgesamt jeweils16 Wochen.
    Hierdurch stehen die Auszubildenden den Betrieben in der Probezeit und damit auch im gesamten 1. Ausbildungsjahr 8 Wochen länger zur Verfügung.
  2. Zu Beginn des 2. Ausbildungsjahres findet für die Maurer- und Zimmerer-Mittelstufen-Klassen jeweils eine dreiwöchige Lernort-kooperation zwischen der Berufsschule und der ÜAS statt. Während dieser Zeit werden die Auszubildenden täglich gemeinsam von den Lehrkräften der Berufsschule und den Ausbildern der ÜAS projektbezogen ausgebildet.

    Tag/Stunde Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
    1./2. Berufsschule Berufsschule Berufsschule Berufsschule Berufsschule
    3./4. Berufsschule Berufsschule Berufsschule Berufsschule Berufsschule
    5./6. Berufsschule/ÜAS Berufsschule/ÜAS Berufsschule/ÜAS Berufsschule/ÜAS Berufsschule/ÜAS
    7./8. Berufsschule/ÜAS Berufsschule/ÜAS Berufsschule/ÜAS Berufsschule/ÜAS Berufsschule/ÜAS
    9./10. ÜAS ÜAS ÜAS ÜAS ÜAS
    11. ÜAS ÜAS ÜAS ÜAS ÜAS

    Durch dieses Beschulungsmodell stehen die Auszubildenden den Betrieben im zweiten Ausbildungsjahr 15 Arbeitstage länger zur Verfügung.

    Anmerkung:
    • Die ersten vier Unterrichtsstunden gelten für die Ausbilder der ÜAS als Vorbereitungszeit.
    • Die gemeinsamen Ausbildungstage zählen als ganze Berufsschultage als auch Ausbildungstage in der ÜAS.
    • Inhalte:
      Lernfeld 12 (Schiftung am gleich geneigten Walmdach) in der Zimmererausbildung
      Lernfeld 7/8 (Mauern einer einschaligen/zweischaligen Wand) in der Maurerausbildung
  3. Nach den Herbstferien erfolgt die Beschulung mit einem Berufsschultag in der Woche

zurueck  Seitenanfang  Unterrichtsgestaltung

 

 

Thesen zur gemeinsamen Unterrichtsgestaltung im Rahmen des Lernortkooperationsmodells der Maurer- und Zimmerermittelstufen

  1. Bei Doppelbesetzung in Theorieeinheiten liegt die Verantwortung beim Berufschullehrer.
    Die Aufgabe des Ausbilders liegt in der Unterstützung der Auszubildenden bei der Anwendung nicht bei der Entwicklung theoretischen Wissens.
  2. Bei Doppelbesetzung in Praxiseinheiten liegt die Verantwortung beim Ausbilder der ÜAS.
    Die Aufgabe des Berufsschullehrer besteht dabei parallel zur praktischen Arbeit, theoretische Sachverhalte und deren Verständnis mit den Auszubildenden am Werkstück zu vertiefen und zu überprüfen. Sie liegt nicht in der Vermittlung praktischer Fertigkeiten.
  3. Die methodische Gestaltung, die didaktische Strukturierung und die Festlegung der fachlichen Inhalte der gemeinsamen Ausbildungsstunden erfolgt in gleichberechtigter Absprache.
  4. Alle auftretenden Schwierigkeiten werden nicht vor den Auszubildenden und nicht in den Ausbildungsstunden besprochen.

zurueck  Seitenanfang  Treppenbaukurs

 

 

Der Treppenbaukurs

Zeitpunkt: 4. Ausbildungshalbjahr
Zeitrahmen: 5 Berufschultage fächerübergreifend organisiert
2 Wochen ÜAS-Kurs Treppenbau

Inhalt:

Ein Themenschwerpunkt im zweiten Ausbildungsjahr im Berufsschulunterricht und der überbetrieblichen Ausbildung ist das Lernfeld 11 Treppenbau (gerade Treppen).

Die Lernortkooperation zwischen ÜAS und Berufsschule ist wie folgt strukturiert:

Im Berufsschulunterricht entwickeln die Auszubildenden für eine fiktive Raumsituation eine gestemmte Treppe mit allen Detailausbildungen, notwendigen Berechnungen sowie Materiallisten. Im Rahmen dieser Treppenentwicklung wird der gesamte Unterrichtsstoff bezüglich der Konstruktion gerader Treppen mitbehandelt.
Der Berufsschulunterricht zum Treppenbau erfolgt fächerübergreifend direkt vor Durchführung des ÜAS-Kurses. Wenn zeitlich möglich erweist es sich als Vorteil, wenn an den Berufsschultagen während des ÜAS-Kurses die Geländerausbildungen oder andere wichtige Detaillösungen besprochen werden.

Im ÜAS-Kurs wird die in der Berufsschule konstruierte Treppe zunächst im Maßstab 1:2 aufgerissen und dann von jedem Auszubildenden gebaut. Das heißt jeder Auszubildende setzt sein theoretisches Ergebnis in die Praxis um.
Die Treppe wird fast ausschließlich von Hand gestemmt, wobei jeder Auszubildende zudem eine grundlegende Einführung in das Maschinen-arbeiten im Treppenbau erhält. Ein weiterer fachpraktischer Inhalt ist die Erprobung unterschiedlicher Oberflächenbehandlungsmöglichkeiten im Treppenbau.

Als Endprodukt erarbeitet sich somit jeder Auszubildende ein Treppenmodell für eine fiktive jedoch realitätsbezogene Raumsituation inclusive aller für den Bau notwendigen Zeichnungen und Berechnungen. Zudem wird im Berufsschulunterricht sowohl eine Vor- als auch Nachkalkulation der Treppe durchgeführt.

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Die Schiftungskurse

Zeitpunkt:

Gleich geneigte Dächer:
2. Ausbildungsjahr im dreiwöchigen Kooperationsmodell in der Mittelstufe (Lernfeld 12)

Ungleich geneigte Dächer:
3. Ausbildungsjahr
7-10 Berufsschultage (Lernfeld 13)
2 Wochen ÜAS-Kurs zuzüglich Prüfungsvorbereitung

Inhalt:

Der Schiftungsbereich ist sicherlich einer der am schwierigsten zu koordinierenden Themenbereiche im Zimmererhandwerk. Zunächst gibt es unterschiedliche fachliche Vorgehensweisen, wobei jede ihre Vor- und Nachteile hat. Zudem wird dem Schiften an sich unterschiedlichste Bedeutung beigemessen. Von un- bis sehr wichtig gibt es durchaus schlüssige Begründungen.
Die Lernortkooperation ist resultierend aus diesen Tatsachen wie folgt strukturiert:

ÜAS-Ausbilder und Berufsschullehrer einigten sich auf eine zeichnerische Herangehensweise (Schiften nach der Flächenmethode). Die Auszubildenden werden somit nur mit einer Schiftungsmethode konfrontiert.

Es wurde ein gemeinsamer Aufgabenkatalog aufgelegt, der die Mindestanforderung enthält. An diesen Aufgaben orientiert sich zudem die Gesellenprüfung. (Grat- und Kehlsparren im gleich und ungleich geneigten Walmdach; Hexenschnitt; Bohlenschiftung am Bsp. der Trapezdachgaube, Krüppelwalmdach; Klauenschifter).

Im Bezug auf Aufrissanordnung, Farbenzuordnung, Bezeichnungen, Holzquerschnitte sowie methodisches Vorgehen wurden verbindliche Absprachen getroffen. Die Auszubildenden treffen somit stets auf gleiche Rahmenbedingungen. Dies kommt vor allem leistungsschwächeren Auszubildenden zu Gute.

Wo welche Aufgabe bearbeitet wird, und bei welcher Aufgabe der einzelne Auszubildende jeweils beginnt richtet sich nach dem Leistungsstand der Auszubildenden. Dies wird von Ausbildungsmeister und Berufsschullehrer besprochen. In der Regel erfolgt jedoch in der Berufsschule eine Wiederholung, da die ÜAS-Kurse meist zu Beginn der Ausbildungsjahre stattfinden.

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Der Modellbaukurs

Zeitpunkt: 6. Ausbildungshalbjahr
Zeitrahmen: Maximal fünf Berufsschultage (fächerübergreifend organisiert)
2 Wochen ÜAS-Kurs

Inhalt:

Ein Themenschwerpunkt im dritten Ausbildungsjahr im Berufsschulunterricht ist die Schiftung am ungleich geneigten Walmdach (Lernfeld 13).

Der Grundgedanke der Lernortkooperation im Modellbaukurs ist, den Auszubildenden die Möglichkeit zu geben einen Dachstuhl im Maßstab 1:10 in seiner Gesamtheit zu planen, abzubinden und zu richten. Bezüglich des Schwierigkeitsgrades gibt es folgende Vorgabe: Der Auszubildende hat mindestens ein ungleichgeneigtes Walmdach zu bauen. Diese Dachform ist zum Zeitpunkt des Modellbaukurses teilweise Wissenswiederholung bzw. -vertiefung. Dies steht in Abhängigkeit der im Blockmodell gezeigten Leistung.

In der Berufsschule erstellt jeder Auszubildende für seinen Dachstuhl

Im ÜAS-Kurs erfolgt die fachpraktische Umsetzung.

Von Lehrern und Ausbildern beobachtete Vorteile:

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Berufsfachschule Bautechnik

Die Berufsfachschule Bautechnik ist eine zweijährige Schule mit Vollzeitunterricht. Sie führt in zwei Schulleistungsjahren zu einem Schulabschluss, der dem Realschulabschluss gleichwertig ist.
Die Berufsfachschule Bautechnik bietet eine bautechnisch ausgerichtete Ausbildung für Schülerinnen und Schüler, die einen gewerblich-technischen oder artverwandten Beruf ergreifen wollen. Sie vermittelt jungen Menschen eine erste berufliche Grundbildung. Schwerpunkt ist der Inhalt des Berufsfeldes Bautechnik. Die technische Bildung wird ergänzt durch Unterricht in Deutsch mit Schriftverkehr, Fachbezogenem Englisch und Fachbezogener Mathematik, der gleichermaßen für die Berufs- und Arbeitswelt wie auch für den Erwerb eines dem Realschulabschluss gleichwertigen Abschlusses bedeutsam ist. Diese Schulart an den Beruflichen Schulen bietet jungen Menschen insbesondere mit praktischer und technischer Neigung ohne berufliche Vorkenntnisse eine Grundbildung, um anschließend einen bautechnischen Beruf zu ergreifen.

Folgende Gründe führten zur Einführung einer kooperativen Berufsfachschule Bautechnik zum Schuljahr 2003/04.

In den Klassen Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag sind derzeit weit über 60 (sechzig ) ausbildungsfähige Jugendliche. Dazu addieren sich Jugendliche mit Hauptschulabschluss in berufsvorbereitenden Maßnahmen und eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Jugendlichen die nicht erfasst werden. Die Berufsfachschule bietet hierfür Berufsorientierung mit auf verschiedenen Ausbildungsberufen anrechenbarer Grundausbildung als auch schulisch weiterführende Abschlüsse, welche die Zugangsberechtigung zu anderen beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten gewährleistet.

Organisationsform

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