Berufsbildungszentrum Mölln
Regionales Berufsbildungszentrum
des Kreises Herzogtum Lauenburg

Rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts

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Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf
Ausbaufacharbeiter im Schwerpunkt Zimmerarbeiten (1. Stufe)
sowie für den Ausbildungsberuf Zimmerer/Zimmerin (1. und 2. Stufe)
Lernfelder Zeitrichtwerte
  1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr
Ausbaufacharbeiter/-in
  Berufsfeldbreite Grundbildung (alle Berufe)      
1 Einrichten einer Baustelle 20    
2 Erschließen und Gründen eines Bauwerkes1) 60    
3 Mauern eines einschaligen Baukörpers 60    
4 Herstellen eines Stahlbetonbauteiles2) 60    
5 Herstellen einer Holzkonstruktion 60    
6 Beschichten und Bekleiden eines Bauteiles 60    
  Ausbaufacharbeiter/-in, Schwerpunkt Zimmerarbeiten      
7 Abbinden und Richten eines Satteldaches   60  
8 Errichten einer tragenden Holzwand   60  
9 Einziehen einer leichten Trennwand   40  
10 Einbauen einer Holzbalkendecke   40  
11 Herstellen einer einläufigen geraden Treppe   40  
12 Schiften am gleichgeneigten Walmdach   40  
Zimmerer/Zimmerin
13 Schiften am ungleich geneigten Walmdach     60
14 Einbauen einer Gaube und eines Dachflächenfensters     40
15 Fertigen eines Hallenbinders     40
16 Konstruieren einer gewendelten Holztreppe     60
17 Instandsetzen eines Fachwerkes     40
18 Warten eines Niedrigenergiehauses     40
  Summe (insgesamt 880 Std.) 320 280 280
 
1)Dachdecker/-in: Decken eines geneigten Daches (80 h)
2)Dachdecker/-in: Herstellen eines Stahlbetonbauteiles (40 h)
 
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Lernfeld 1: Einrichten einer Baustelle 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 20 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler planen zur Durchführung eines Bauvorhabens eine Baustellen- einrichtung unter Beachtung rationeller Arbeitsabläufe, der Arbeitsschutzvorschriften und des Umweltschutzes. Sie unterscheiden die Verantwortungsbereiche bei der Bauplanung, -durchführung und -abnahme.
Wegen der Vielzahl der am Bau beteiligten Berufe entwickeln sie Verständnis für die Arbeit des Anderen und erkennen, dass Rücksichtnahme und Sicherheit Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten sind.
Sie treffen Maßnahmen für die Einrichtung und das Absperren einer Baustelle und sind in der Lage, Pläne zur Baustelleneinrichtung zu lesen. Mit Hilfe von Tabellenwerken sollen sie die erforderlichen Stell- und Verkehrsflächen unter Berücksichtigung der vorhandenen Verkehrssituation in einen Baustelleneinrichtungsplan zeichnen und Messverfahren zu dessen Umsetzung anwenden.

Inhalte:

  • Bauberufe
  • Arbeitgeberverbände, Arbeitnehmerverbände
  • Bauzeitenplan
  • Bauherr, Planungsbüro, Baufirma
  • Bauaufsicht
  • Baustelleneinrichtung und -absperrung
  • Längen- und Rechtwinkelmessung
  • Längen von Leitungen und Absperrungen, Bauplatzgrößen, Lager- und Stellflächen, Arbeits- und Parkflächen, Gebäude
  • Maßstäbe, Sinnbilder
  • Verkehrszeichen-, Leitungs- und Verlegepläne
  • Geometrische Grundkonstruktionen
 
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Lernfeld 2: Erschließen und Gründen eines Bauwerkes 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler vollziehen das Erschließen und Gründen eines Bauwerks gedanklich nach. Sie planen unter Berücksichtigung der Unfallverhütungsvorschriften das Herstellen von Baugruben und Gräben, fertigen zugehörige Zeichnungen an und ermitteln die Mengen.
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden, prüfen und beurteilen die Bodenarten und bewerten den Einfluss des Wassers. Sie führen Messungen zur Absteckung und Höhenfixierung der Baugruben und Gräben durch und wählen Geräte für das Ausheben, Einbauen und Verdichten des Bodens aus.
Die Schülerinnen und Schüler konstruieren unter Berücksichtigung von anstehender Bodenart und vorliegender Belastung eine Flachgründung und stellen diese zeichnerisch dar.
Für die Grundstückseinfahrt wählen sie einen geeigneten Aufbau der Tragschicht sowie einen Belag aus und berücksichtigen die Entwässerung.

Inhalte:

  • Baugrubensicherung, Sicherung von Gräben,
  • Bodenarten, Bodenklassen, Wassereinfluss
  • Böschungswinkel, Verbauarten
  • Tragfähigkeit, frostfreie Gründung
  • Einzelfundament, Streifenfundament, Plattenfundament
  • Offene Wasserhaltung
  • Planum, Untergrund, ungebundene Tragschicht, Pflaster- und Plattenbeläge aus künstlichen Steinen
  • Randeinfassung
  • Rohrleitungsarten, Baustoffe
  • Höhenmessungen
  • Baugruben und Gräben in Ansichten und Schnitten
  • Längen, Neigungen
  • Flächen, Volumen, Auflockerung
  • Kraft, Spannung
 
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Lernfeld 3: Mauern eines einschaligen Baukörpers 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung eines einschaligen Mauerwerkskörpers aus klein- oder mittelformatigen künstlichen Mauersteinen einschließlich Öffnungen.
Sie treffen Entscheidungen für Baustoffe und Art des Verbandes. Sie wählen geeignete Materialien zum Abdichten gegen Bodenfeuchtigkeit aus und erarbeiten Lösungen für ihren Einbau.
In Anlehnung an den Arbeitsablauf erstellen die Schülerinnen und Schüler eine Auflistung der Arbeitsmaterialien. Dabei beachten sie das Aufstellen von Arbeitsgerüsten unter Berücksichtigung des Arbeitsschutzes.
Die Schülerinnen und Schüler fertigen Ausführungszeichnungen an und führen Mengen- und Materialermittlungen anhand von Tabellen durch. Sie nutzen Messwerkzeuge, fertigen Aufmaßskizzen an und erstellen einen Kriterienkatalog zur Beurteilung der Arbeitsergebnisse.

Inhalte:

  • Wandarten und -aufgaben
  • künstliche Mauersteine, Dichte, Druckfestigkeit, Luftschall- und Wärmedämmung
  • Baukalke
  • Mauermörtel, Mörtelgruppen
  • Maßordnung im Hochbau
  • Mauerverbände
  • Arbeitsgerüste
  • Abdichtungsstoffe
  • Baustoffbedarf
  • Ausführungszeichnungen, Aufmaßskizzen
  • Isometrie
 
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Lernfeld 4: Herstellen eines Stahlbetonbauteiles 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung eines Stahlbetonbauteiles und führen dazu die erforderlichen rechnerischen und zeichnerischen Arbeiten aus.
Sie konstruieren die Schalung sowie die erforderlichen Hilfs- und Tragkonstruktionen. Sie bestimmen anhand von Tabellen die Zusammensetzung des Betons.
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen die Voraussetzungen für das Zusammenwirken von Betonstahl und Beton sowie die im Bauteil auftretenden Kräfte und legen die Bewehrung fest.
Sie vergleichen Beton mit anderen Baustoffen im Hinblick auf Ästhetik, Tragfähigkeit, Haltbarkeit, Reparaturfreundlichkeit und Umweltverträglichkeit.

Inhalte:

  • Betonarten, -gruppen
  • Zemente, Zuschlag
  • Rezeptbeton
  • Betonverarbeitung, Betonprüfung
  • Betonstahl, Verbundwirkung
  • Betonstahllisten
  • Brettschalung, Schaltafeln
  • Holz- und Materiallisten
  • Produktlinienanalyse
  • Schalungs- und Bewehrungszeichnungen
 
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Lernfeld 5: Herstellen einer Holzkonstruktion 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln die Konstruktion eines Holzbauteiles unter Berücksichtigung entsprechender Holzwahl, Verbindungen und Verbindungsmittel.
Sie berücksichtigen den Kräfteverlauf im Bauteil, wählen Bearbeitungswerkzeuge aus und treffen Entscheidungen zum Holzschutz.
Sie erkennen die gesellschaftliche und ökologische Bedeutung des Waldes.
Die Schülerinnen und Schüler zeichnen Verbindungen und Holzkonstruktionen und ermitteln den Materialbedarf.

Inhalte:

  • Laub- und Nadelhölzer, Wachstum, Aufbau
  • Bauschnittholz
  • Arbeiten des Holzes, Holzfeuchte
  • Holzschädlinge, chemischer und konstruktiver Holzschutz
  • Zimmermanns- und ingenieurmäßige Holzverbindungen
  • Holzliste, Verschnitt
  • Knotenpunkte
 
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Lernfeld 6: Beschichten und Bekleiden eines Bauteiles 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler planen das Beschichten und Bekleiden von horizontalen und vertikalen Bauteilen. Sie beurteilen Untergründe, unterscheiden, bewerten und wählen Beschichtungs-, Bekleidungs- und Belagmaterialien aus. Sie ziehen Schlussfolgerungen für den konstruktiven Aufbau unter Berücksichtigung von Wärmespannungen und Feuchtigkeitseinfluss. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln gestalterische Lösungen.

Inhalte:

  • Putzmörtel
  • Estriche
  • Baugipse, Plattenwerkstoffe, Unterkonstruktionen,
  • Beläge, Verlegetechnik
  • Fugen
  • Nichtdrückendes Wasser
  • Abdichtungen, Abdichtungsstoffe
  • Trenn- und Dämmschichten, Dämmstoffe
  • Verlegeverfahren, Verlegepläne
  • Schnitte
 
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Lernfeld 7: Abbinden und Richten eines Satteldaches 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler vergleichen für einen vorgegebenen Grundriss verschiedene Dachkonstruktionen und beurteilen deren Tragverhalten. Sie entscheiden sich für eine Konstruktion, legen Sparrenlage und Sparrenlänge entsprechend der verwendeten Dachdeckung fest und berücksichtigen die Anforderungen des baulichen Holzschutzes.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben den Arbeitsablauf und bedenken den Einsatz und die Wartung der Maschinen. Sie ermitteln die Abbunddaten und stellen Details zeichnerisch dar.

Inhalte:

  • Dachform
  • Pfettendach, Sparrendach
  • Hänge-und Sprengwerk
  • Längs-und Queraussteifung, Lastabtragung
  • Dachaufbau
  • Dachziegel, Dachsteine
  • Brandschutzanforderungen
  • Winkelfunktionen
  • Aufriss, Längs- und Querprofile
  • Firstpunkt, Fußpunkt
  • Holzauswahl, Holzliste, Verschnitt
 
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Lernfeld 8: Errichten einer tragenden Holzwand 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Anforderungen an eine tragende Wand und die verschiedenen Konstruktionen in Holzbauweise. Aus diesem Verständnis heraus wählen, begründen und zeichnen sie einen funktionalen Wandaufbau.
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen Gesichtspunkte der Energieeinsparung. Durch qualitätssichernde Maßnahmen vermeiden sie Bauschäden und achten bei der Fertigung und Montage auf die Arbeitssicherheit.
Außerdem vollziehen sie die Entwicklung des Holzbaus nach, ordnen insbesondere den Fachwerkbau baugeschichtlich ein und begründen dessen Erhaltungswert

Inhalte:

  • Fachwerkbau
  • Holzrahmenbau
  • Lastableitung, Aussteifung
  • Dämmung, Winddichtigkeit, Taupunkt
  • Wärmedurchgang, Dämmschichtdicke
  • Verbindungen, Montage
  • Gestaltung, Bekleidung
  • Fenstereinbau
 
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Lernfeld 9: Einziehen einer leichten Trennwand 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler projektieren für einen Dachausbau eine Ständerwand und eine Vorsatzschale. Sie legen Unterkonstruktionen fest, wählen Dämmung und Beplankung aus und berücksichtigen bauphysikalische Anforderungen. Dabei legen sie Wert auf systemgerechte Anschlüsse und rationelle Montage.
Sie sehen Befestigungsmöglichkeiten von Installationen und den Einbau von Türen vor.
Die Schülerinnen und Schüler erstellen für die Ausführung Zeichnungen und berechnen den Materialbedarf.

Inhalte:

  • Metallprofile, Holzquerschnitte
  • Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten
  • Holzwerkstoffe
  • Luftschallschutz, Körperschallschutz
  • Brandschutz, Stützenbekleidung
  • Wand-, Decken-, Fußbodenanschluß
  • Bewegungsfugen
 
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Lernfeld 10: Einbauen einer Holzbalkendecke 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler wählen die Konstruktion für eine Holzbalkendecke. Dafür wählen sie eine Holzart aus, teilen die Balkenlage einschließlich einer Auswechslung ein und stellen diese räumlich dar.
Sie berücksichtigen die Einflussgrößen für Balkenquerschnitte und Spannweiten sowie den Brandund Schallschutz. Sie legen den Decken- und Fußbodenaufbau fest.
Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung eines Flachdaches. Sie entscheiden sich für einen konstruktiven Aufbau.
Sie ermitteln Auflagerkräfte und führen Kostenberechnungen durch.

Inhalte:

  • Verbindungen, Auflager, Verankerung
  • Dielenfußboden, Trockenestrich
  • Schalldämmung
  • Unterdecke
  • Belüftetes, nicht belüftetes Dach
  • Abdichtung, Randausbildung
  • Brandschutz
  • Belastung
  • Querschnitt
  • Arbeitsrichtwerte, Lohnkosten, Materialkosten
  • Isometrie
 
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Lernfeld 11: Herstellen einer einläufigen geraden Treppe 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler berechnen unter Berücksichtigung der technischen Regeln die Konstruktionsmaße einer einläufigen geraden Holztreppe mit aufgesattelten Trittstufen. Bei der Auswahl der Holzart und der Oberflächengestaltung beachten sie auch ästhetische Aspekte. Sie berücksichtigen Maßnahmen zum Schutz der Trittstufen vor Beschädigung durch eine Abdeckung bis zur Abnahme des Bauteiles.
Die Schülerinnen und Schüler stellen die Schalungskonstruktion für eine entsprechende Stahlbetontreppe dar. Bei der Auswahl der Schalhaut und der unterstützenden Rüstung beachten sie die Bauteilabmessungen und Möglichkeiten der kostensparenden Arbeitsorganisation. Sie stellen die Schalung in einem Längsschnitt zeichnerisch dar.

Inhalte:

  • Geschosshöhe
  • Schrittmaßregel
  • Steigungsverhältnis
  • Antritt, Austritt, Lauflänge
  • Versiegelung, Wachs, Lasur
  • Tragkonstruktion
  • Brettschalung, Schaltafel
  • Stirnbrett
  • Ausschalfristen
  • Schalplan
 
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Lernfeld 12: Schiften am gleichgeneigten Walmdach 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler bestimmen Dachlinien und Dachflächen eines Walmdaches mit gleicher Dachneigung. Sie ermitteln die erforderlichen Maße zum Anreißen des Gratsparrens und des Schifters unter Anwendung rechnerischer und zeichnerischer Lösungsmöglichkeiten, übertragen sie in die Ansicht und stellen die ausgearbeiteten Hölzer dar.
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Ausführungsvarianten zu Traufe und First.

Inhalte:

  • First, Traufe, Grat, Anfallspunkt
  • Dachausmittlung
  • Austragen des Gratsparrens
  • Senkrechte und waagerechte Abschnitte, Abgratung
  • Wahre Längen und Flächen
  • Verstichmaß, Gratsparrenprofil
  • Ansichten
 
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Lernfeld 13: Schiften am ungleich geneigten Walmdach 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln die Konstruktion für ein Walmdach mit ungleicher Dachneigung über einem zusammengesetzten Grundriss. Sie bestimmen die unterschiedlichen Dachlinien und Dachflächen für das Haupt- und Nebendach.
Die Schülerinnen und Schüler fertigen Grundrisse und Dachprofile an und erarbeiten sich die für das Austragen, Anreißen und Ausarbeiten von Grat-, Kehl- und Schiftersparren notwendigen Kenntnisse.
Sie planen die notwendigen Arbeitsabläufe für das Abbinden und das Richten des Daches. Sie berücksichtigen Einsatz, Bedienung und Wartung von Holzbearbeitungsmaschinen.

Inhalte:

  • Gratlinie, Kehllinie
  • Grat, Kehle, Verfallgrat
  • Verstichmaß
  • Schifterschmiege
  • Hexenschnitt
  • Anreißhilfen
  • Dachfanggerüste
 
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Lernfeld 14: Einbau von Dachgauben und Dachflächenfenstern 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die verschiedenen Gaubenarten nach ihrer Form und Konstruktion. Sie planen unter Beachtung der örtlichen Bauvorschriften den Einbau einer Gaube in ein Pfetten- bzw. Sparrendach einschließlich der Dachanschlüsse.
Sie wählen ein Dachflächenfenster aus und sind in der Lage, dieses unter Berücksichtigung der Einbauvorschriften einzusetzen.
Die Schülerinnen und Schüler fertigen das Aufmaß für die Abrechnung an.

Inhalte:

  • Schleppdach-, Satteldachgaube
  • Gaubensparren, Pfosten, Riegel
  • Sparrenwechsel, Bohlenschiftung
  • Herstellerangaben
  • Handskizze
  • Ansichten
  • Gaubenquerschnitt
  • Verdingungsordnung
 
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Lernfeld 15: Fertigen eines Hallenbinders 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Vorteile von Bindern und vergleichen Konstruktionsmerkmale.
Sie entwerfen einen Fachwerkbinder, erkennen Zug- und Druckstäbe sowie auftretende Spannungen und konstruieren die Knotenpunkte mit der Anordnung der Verbindungsmittel. Sie berücksichtigen den Zusammenhang zwischen Spannweite und Binderhöhe und benennen unter Beachtung der Kraftableitung Wind- und Knickverbände.
Die Schülerinnen und Schüler zeichnen Ansichten, Schnitte, Knotenpunkte und die Anordnung und Verteilung von Nägeln und Dübeln.

Inhalte:

  • Binderformen
  • Vollwand-, Fachwerkträger
  • Untergurt, Obergurt, Vertikal- und Diagonalstab
  • Nagelbinder, Kantholzbinder, Brettschichtholzbinder
  • Drahtstifte, Dübel, Blechformteile
  • Nagelbild
  • Zug-, Druckspannung
  • Transport, Montage
 
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Lernfeld 16: Konstruieren einer gewendelten Holztreppe 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler legen die Treppenform und Bauart für eine gegebene Treppenöffnung fest. Unter Beachtung der Konstruktionsregeln und des Steigungsverhältnisses verziehen sie die Stufen der gewendelten Treppe zeichnerisch und rechnerisch.
Sie überprüfen die Durchgangshöhe und stellen die Treppe im Grundriss sowie die Abwicklung einer Wange zeichnerisch dar.

Inhalte:

  • Landesbauordnung
  • Eingeschobene, gestemmte Treppe
  • Trittstufe, Setzstufe
  • Unterschneidung
  • Besteckmaß
  • Verbindungsmittel
  • Vergatterung, Proportionalmethode
  • Handlauf, Pfosten
 
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Lernfeld 17: Instandsetzen eines Fachwerkes 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler untersuchen eine Fachwerkkonstruktion auf Schäden, dokumentieren diese und ermitteln mögliche Ursachen.
Sie entscheiden sich für Maßnahmen zur Schadensbegrenzung und legen die Art sowie den Umfang der Instandsetzung fest. Hierbei berücksichtigen sie notwendige Sicherungsmaßnahmen.
Für den Werterhalt der Konstruktion ziehen sie verschiedene Holzschutzmaßnahmen in Betracht.
Sie legen fest, wie Gefahrstoffe sicher gelagert und entsorgt werden.
Die Schülerinnen und Schüler skizzieren die instandzusetzenden Knotenpunkte und erstellen dazu Ausführungszeichnungen.

Inhalte:

  • Bestandsaufnahme
  • Schadensanalyse
  • Holzwahl, Pflege
  • Nutzung
  • Feuchtigkeit, Holzschädlinge, UV-Strahlung
  • Auswechslung, Anlaschung, Ergänzung
  • Kunststoffprothesen
  • Abfangung, Arbeitsgerüst
  • Konstruktiver und chemischer Holzschutz
  • Oberflächenbehandlung
 
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Lernfeld 18: Warten eines Niedrigenergiehauses 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Bauteile eines in Holztafel- oder Holzrahmenbauweise erstellten Niedrigenergiehauses hinsichtlich der erforderlichen Pflege- und Wartungsmaßnahmen. Neben der Instandsetzung der Oberflächenbeschichtung der hölzernen Außenfassade sind die bauphysikalischen Eigenschaften eines Niedrigenergiehauses zu erhalten.
In diesem Zusammenhang sind für geplante Nutzungsänderungen oder geringfügige Umbauten Empfehlungen zu geben, wie insbesondere die Winddichtigkeit der Außenbauteile erhalten werden kann.
Als Nachweis für die werterhaltenden Pflegemaßnahmen, sind die vorgenommenen Arbeiten zu dokumentieren.

Inhalte:

  • Energiebilanz
  • Taupunkt
  • Schlagregen, Kondenswasser
  • Lack, Lasur, Wachs
  • Holzschutz, Holzpflegemaßnahmen
  • Installationen, Fenster
  • Installationsebene
 
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