Berufsbildungszentrum Mölln
Regionales Berufsbildungszentrum
des Kreises Herzogtum Lauenburg
Rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts
Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung: Energie- und Gebäudetechnik |
Unterrichtsstunden
bezogen auf die
3 1/2-jährige Berufsausbildung
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| Berufsbezogene Lernbereiche |
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Systementwurf und Energie-/Gebäudetechnik
Funktions- und Systemanalyse
Wahlpflichtbereich
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560
460
120
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| Berufsübergreifende Lernbereiche |
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Wirtschaft/Politik
Kommunikation
Englisch
Sport
Religionsgespräch
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280
100
80
80
1)
|
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1680 |
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1) Nach den Bestimmungen der Rahmenstundentafel
Hinweis: Klicken Sie auf die Nummern der Lernfelder, um weitere Informationen zu erhalten.
Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf Elektroniker/Elektronikerin |
| Lernfelder | Zeitrichtwerte |
| Nr. | | 1. Jahr | 2. Jahr | 3. u. 4. Jahr |
| 1 |
Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen |
80 |
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| 2 |
Elektrische Installationen planen und ausführen |
80 |
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| 3 |
Steuerungen analysieren und anpassen |
80 |
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| 4 |
Informationstechnische Systeme bereitstellen |
80 |
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| 5 |
Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Betriebsmitteln gewährleisten |
|
80 |
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| 6 |
Anlagen und Geräte analysieren und prüfen |
|
60 |
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| 7 |
Steuerungen für Anlagen programmieren und realisieren |
|
80 |
|
| |
Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik |
| 8a |
Antriebssysteme auswählen und integrieren |
|
60 |
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| 9a |
Kommunikationssysteme in Wohn- und Zweckbauten planen und realisieren |
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100 |
| 10a |
Elektrische Anlagen der Haustechnik in Betrieb nehmen und in Stand halten |
|
|
100 |
| 11a |
Energietechnische Anlagen errichten, in Betrieb nehmen und in Stand setzen |
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80 |
| 12a |
Energie- und gebäudetechnische Anlagen planen und realisieren (im 4. Jahr) |
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80 |
| 13a |
Energie- und gebäudetechnischen Anlagen in Stand halten und ändern (im 4. Jahr) |
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|
60 |
| |
Summe (insgesamt 1020 Std.) |
320 |
280 |
420 |
| Lernfeld 1: |
Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen |
1. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Aufgaben, Arbeitsanforderungen, Tätigkeiten
und exemplarische Arbeitsprozesse ihres Berufes.
Die Schülerinnen und Schüler analysieren elektrotechnische Systeme auf der Anlagen-, Geräte-,
Baugruppen- und Bauelementeebene sowie Wirkungszusammenhänge zwischen den
einzelnen Ebenen. Dabei lesen und erstellen sie technische Unterlagen. Sie bestimmen Funktionen
und Betriebsverhalten ausgewählter Bauelemente und Baugruppen und deren Aufgaben
in elektrotechnischen Systemen. Die Schülerinnen und Schüler beschaffen dazu selbstständig
Informationen und werten sie aus. Englischsprachige technische Dokumentationen
werten sie unter Zuhilfenahme von Hilfsmitteln aus.
Zur Analyse und Prüfung von Grundschaltungen und zum Erkennen allgemeiner Gesetzmäßigkeiten
der Elektrotechnik ermitteln die Schülerinnen und Schüler elektrische Größen messtechnisch
und rechnerisch, dokumentieren und bewerten diese.
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Funktion elektrischer Schaltungen und Betriebsmittel.
Sie analysieren und beheben Fehler.
Die Schülerinnen und Schüler realisieren Aufgaben im Team und kommunizieren fachsprachlich
korrekt. Sie wenden Methoden der Arbeits-, Zeit- und Lernplanung an. Sie handeln
verantwortungsbewusst unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer Aspekte.
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Inhalte:
- Betriebliche Strukturen, Arbeitsorganisation, betriebliche Kommunikation
- Produkte, Dienstleistungen
- Schaltpläne, Schaltzeichen
- Elektrische Betriebsmittel, Grundschaltungen, elektrische Grundgrößen
- Verhalten und Kennwerte exemplarischer Bauelemente und Funktionseinheiten
- Gefahren des elektrischen Stromes, Sicherheitsregeln, Arbeitsschutz
- Messverfahren, Funktionsprüfung, Fehlersuche
- Teamarbeit
- Methoden der Informationsbeschaffung und -aufbereitung
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| Lernfeld 2: |
Elektrische Installationen planen und ausführen |
1. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler analysieren Aufträge zur Installation der Energieversorgung
von Anlagen und Geräten.
Die Schülerinnen und Schüler planen Installationen unter Berücksichtigung typischer Netzsysteme
und der erforderlichen Schutzmaßnahmen. Sie erstellen Schalt- und Installationspläne
auch rechnergestützt. Sie bemessen die Komponenten und wählen diese unter funktionalen,
ökonomischen und ökologischen Aspekten aus.
Die Schülerinnen und Schüler wenden Fachbegriffe der Elektroinstallationstechnik an. Sie
werten Informationen auch in englischer Sprache aus.
Die Schülerinnen und Schüler planen die typischen Abläufe bei der Errichtung von Anlagen.
Dabei bestimmen sie die Vorgehensweise zur Auftragserfüllung, Materialdisposition und Abstimmung
mit anderen Beteiligten, wählen die Arbeitsmittel aus und koordinieren den Arbeitsablauf.
Sie ermitteln die für die Errichtung der Anlagen entstehenden Kosten, erstellen
Angebote und erläutern diese den Kunden.
Die Schülerinnen und Schüler errichten Anlagen. Sie halten dabei die Sicherheitsregeln unter
Berücksichtigung der Unfallverhütungsvorschriften beim Arbeiten in und an elektrischen
Anlagen ein. Sie erkennen mögliche Gefahren des elektrischen Stromes und berücksichtigen
einschlägige Sicherheitsbestimmungen und Schutzmaßnahmen.
Die Schülerinnen und Schüler nehmen Anlagen in Betrieb, protokollieren Betriebswerte und
erstellen Dokumentationen. Sie prüfen die Funktionsfähigkeit der Anlagen, suchen und beseitigen
Fehler. Sie übergeben die Anlagen an die Kunden, demonstrieren die Funktion und weisen
in die Nutzung ein.
Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre Arbeitsergebnisse zur Optimierung der Arbeitsorganisation.
Sie erstellen für die bearbeiteten Aufträge eine Rechnung.
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Inhalte:
- Auftragsplanung, Auftragsrealisierung
- Energiebedarf einer Anlage oder eines Gerätes
- Sicherheitsbestimmungen
- Installationstechnik
- Betriebsmittelkenndaten
- Schaltplanarten
- Leitungsdimensionierung
- Arbeitsorganisation
- Kostenberechnung, Angebotserstellung
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| Lernfeld 3: |
Steuerungen analysieren und anpassen |
1. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen Änderungen und Anpassungen von Steuerungen nach
Vorgabe.
Die Schülerinnen und Schüler analysieren Anlagen und Geräte und visualisieren den strukturellen
Aufbau sowie die funktionalen Zusammenhänge. Sie bestimmen Steuerungen und unterscheiden
zwischen Steuerungs- und Regelungsprozessen.
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Techniken zur Realisierung von Steuerungen
und bewerten deren Vor- und Nachteile auch unter ökonomischen und sicherheitstechnischen
Aspekten.
Die Schülerinnen und Schüler ändern Steuerungen und wählen dazu Baugruppen und deren
Komponenten nach Anforderungen aus. Sie nehmen die gesteuerten Systeme in Betrieb, prüfen
die Funktionsfähigkeit, erfassen Betriebswerte messtechnisch und nehmen notwendige
Einstellungen vor. Sie dokumentieren die technischen Veränderungen unter Nutzung von
Standard-Software und anwendungsspezifischer Software.
Die Schülerinnen und Schüler organisieren ihre Lern- und Arbeitsaufgaben selbstständig sowie
im Team. Sie analysieren, reflektieren und bewerten dabei gewonnene Erkenntnisse. Sie
werten englischsprachige Dokumentationen unter Nutzung von Hilfsmitteln aus und wenden
auch englische Fachbegriffe zur schriftlichen Darstellung von Sachverhalten der Steuerungstechnik
an.
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Inhalte:
- Blockschaltbild, EVA-Prinzip, Sensoren, Aktoren, Schnittstellen
- Wirkungskette, Funktionsbeschreibungen
- Verbindungs- und speicherprogrammierte Signalverarbeitung
- logische Grundverknüpfungen, Speicherfunktionen
- Normen, Vorschriften und Regeln
- Technische Dokumentationen
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| Lernfeld 4: |
Informationstechnische Systeme bereitstellen |
1. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen die Bereitstellung und die Erweiterung informationstechnischer
Systeme nach Pflichtenheft. Sie analysieren Systeme, prüfen die technische und
wirtschaftliche Durchführbarkeit der Aufträge und bieten Lösungen an. Sie recherchieren
deutsch- und englischsprachige Medien durch Nutzung von Netzwerken.
Die Schülerinnen und Schüler wählen Hard- und Softwarekomponenten unter Berücksichtigung
von Funktion, Leistung, Einsatzgebiet, Kompatibilität, Ökonomie und Umweltverträglichkeit
aus und beschaffen diese.
Die Schülerinnen und Schüler installieren und konfigurieren informationstechnische Systeme
sowie aufgabenbezogen Standard- und anwendungsspezifische Software und wenden diese
an. Sie integrieren informationstechnische Systeme in bestehende Netzwerke und führen die
dazu notwendigen Konfigurationen durch. Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen
gesetzliche Bestimmungen zum Datenschutz und zum Urheber- und Medienrecht. Sie setzen
ausgewählte Maßnahmen zur Datensicherung und zum Datenschutz ein.
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren und präsentieren die Arbeitsabläufe und
-ergebnisse zur Bereitstellung von informationstechnischen Systemen. Dazu setzen sie Software
zur Textgestaltung, Tabellenerstellung, grafischen Darstellung und Präsentation ein.
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Inhalte:
- Funktion und Struktur des Pflichtenheftes
- Hardware, Betriebssysteme, Standard- und anwendungsspezifische Software
- Beschaffungsprozess
- Installations- und Konfigurationsprozesse von Hard- und Softwarekomponenten
- Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
- Werkzeuge und Methoden zur Diagnose und Fehlerbehebung
- Lokale und globale Netzwerke, Datenübertragungsprotokolle
- Datensicherung und Datenschutz, Urheber- und Medienrecht
- Präsentationstechniken und -methoden
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| Lernfeld 5: |
Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Betriebsmitteln gewährleisten |
2. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen die Elektroenergieversorgung für Betriebsmittel und
Anlagen. Sie analysieren und klassifizieren Möglichkeiten der Elektroenergieversorgung nach
funktionalen, ökonomischen und ökologischen Aspekten.
Die Schülerinnen und Schüler dimensionieren Anlagen unter Berücksichtigung von Netzsystemen
und Schutzmaßnahmen. Dazu wählen sie Komponenten der Anlagen aus, bemessen
diese und erstellen Schaltpläne unter Nutzung von Fachliteratur, Datenblättern und Gerätebeschreibungen,
auch in englischer Sprache.
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren bei Errichtung, Inbetriebnahme und Instandhaltung
von Anlagen der Elektroenergieversorgung und bei Betriebsmitteln die Einhaltung von
Normen, Vorschriften und Regeln zum Schutz gegen elektrischen Schlag, zum Arbeitsschutz
und zur Unfallverhütung.
Die Schülerinnen und Schüler prüfen ortsfeste und ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel
und nehmen diese in Betrieb. Sie protokollieren Betriebswerte und Prüfergebnisse und
ordnen diese in eine Dokumentation ein.
Die Schülerinnen und Schüler weisen die Nutzer in das Betreiben der Anlagen ein.
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Inhalte:
- Schalt- und Verteilungsanlagen
- Umweltverträglichkeit
- Spannungsebenen
- Wechsel- und Drehstromsystem
- Netzsysteme
- Schutzeinrichtungen
- Mess- und Prüfmittel
- Prüfprotokolle
- Schutzklassen, Isolationsklassen
- Schutzarten
- Nutzereinweisung
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| Lernfeld 6: |
Anlagen und Geräte analysieren und prüfen |
2. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 60 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler führen Kundengespräche zur Erfassung von Fehlersymptomen
in elektrischen Anlagen und Geräten durch. Sie werten Gesprächsprotokolle aus, analysieren
die Symptome und grenzen die Fehler ein. Sie beraten die Kunden nach ökonomischen Aspekten
über die Art der Fehlerbehebung und erstellen Kostenvoranschläge für Reparaturaufträge.
Die Schülerinnen und Schüler planen und organisieren die Auftragsrealisierung.
Die Schülerinnen und Schüler wählen Prüf- und Messmittel zur Fehlerdiagnose aus. Sie nutzen
Betriebsanleitungen auch in englischer Sprache. Sie führen Sichtprüfungen, Erprobungen
und Messungen an einzelnen Komponenten von Anlagen durch. Sie nehmen Messwerte und
Signalverläufe auf und beurteilen diese im Hinblick auf eine ordnungsgemäße und betriebssichere
Funktion. Dabei unterscheiden sie die Signale nach Form, Bandbreite und Übertragungsgeschwindigkeit.
Sie nutzen Stromlauf- und Signalflusspläne sowie Gerätedokumentationen
und wenden Fehlersuchstrategien an. Sie beschreiben und bewerten Auffälligkeiten an
Komponenten und beurteilen den Einfluss auf das Gesamtsystem.
Die Schülerinnen und Schüler führen Reparatur-, Einstellungs- und Justierarbeiten an fehlerhaften
Anlagen und Geräten aus.
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren und prüfen die in Stand gesetzten Anlagen und
Geräte und überprüfen Teilfunktionen. Sie dokumentieren die Messergebnisse mit Hilfe von
Informationssystemen.
Die Schülerinnen und Schüler erstellen Rechnungen, erläutern diese und übergeben die in
Stand gesetzten Anlagen. Sie demonstrieren die Funktionsfähigkeit der Anlagen und weisen
die Kunden auf die Fehlerursachen hin.
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Inhalte:
- Schnittstellen für analoge und digitale Signale
- Geräte- und Anlagenprüfung
- Verfahren zur Messung elektrischer und nichtelektrischer Größen
- Sensoren, Aktoren
- Mess- und Prüfmittel
- Fehler in Energie- und Informationsflüssen
- Fehlersuchstrategien
- Reparaturauftrag
- Vorschriften des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
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| Lernfeld 7: |
Steuerungen für Anlagen programmieren und realisieren |
2. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Steuerungen entsprechend Pflichtenheft. Sie erarbeiten
Lösungsentwürfe, bewerten diese und wählen unter betriebswirtschaftlichen Aspekten
eine optimierte Lösung aus. Sie nutzen verschiedene Informationsquellen, auch in englischer
Sprache.
Die Schülerinnen und Schüler realisieren Steuerungen. Sie programmieren und parametrieren
die Komponenten der Anlagen. Dabei berücksichtigen sie Normen und Sicherheitsvorschriften.
Sie konfigurieren die Anlagen und passen die Funktion von Komponenten oder Teilsystemen
den Nutzungsbedingungen an.
Die Schülerinnen und Schüler prüfen Programmabläufe, die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften
und die Funktion der Steuerungen. Sie analysieren unter Einbeziehung von Diagnosesystemen
Fehler und beheben diese.
Die Schülerinnen und Schüler übergeben die Anlagen und dazu erstellte Dokumentationen
und weisen in die Nutzung ein.
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Inhalte:
- Komponenten der Steuerungs- und Regelungstechnik
- Sensoren und Aktoren
- Signal- und Datenübertragungssysteme
- Bussysteme und deren spezifische Einsatzgebiete
- Gebäudesystemtechnik
- Programmieralgorithmen
- Diagnosesysteme
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| Lernfeld 8a: |
Antriebssysteme auswählen und integrieren |
2. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 60 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler analysieren Kundenaufträge zur Realisierung von antriebstechnischen
Systemen. Sie wählen Geräte, Baugruppen und Schutzeinrichtungen unter funktionalen
und wirtschaftlichen Aspekten aus und dimensionieren diese.
Die Schülerinnen und Schüler installieren und erweitern antriebstechnische Systeme. Sie
nehmen diese Systeme in Betrieb und stellen die entsprechenden Parameter ein. Sie berücksichtigen
sicherheitstechnische Anforderungen, Normen und Vorschriften.
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Funktion der antriebstechnischen Systeme,
nehmen eine systematische Fehlersuche vor und beseitigen Fehler. Sie beurteilen die elektromagnetische
Verträglichkeit antriebstechnischer Systeme und treffen Maßnahmen zu ihrer
Gewährleistung.
Die Schülerinnen und Schüler erstellen Dokumentationen der antriebstechnischen Systeme.
Sie erläutern den Kunden die Leistungsmerkmale der Systeme und weisen in die Nutzung ein.
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Inhalte:
- Elektromechanische Komponenten
- Arten von Motoren
- Bauformen, Betriebsarten, Schutzarten
- Anlass- und Bremsverfahren, Drehfrequenzsteuerung
- Stromrichter
- Schutzeinrichtungen
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| Lernfeld 9a: |
Kommunikationssysteme in Wohn- und Zweckbauten planen und realisieren |
3. u. 4. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 100 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln und analysieren im Kundengespräch die Anforderungen
an das Kommunikationssystem. Sie stimmen den Kundenwunsch mit den betrieblichen,
wirtschaftlichen und rechtlichen Möglichkeiten ab.
Die Schülerinnen und Schüler stimmen mit den Kunden die Auswahl der Komponenten aktueller
Kommunikations- und Bussysteme für Wohn- und Zweckbauten unter den Aspekten
Leistungsfähigkeit, Komfort und Zukunftsorientiertheit ab. Sie planen für Zweckbauten ein
Energiemanagement und eine Visualisierung zur Darstellung der Daten und Anlagezustände,
beurteilen Schnittstellen von Netzwerken. Sie nutzen aktuelle Medien zur Informationsgewinnung,
auch in englischer Sprache.
Die Schülerinnen und Schüler projektieren, installieren, parametrieren und programmieren die
Kommunikationssysteme. Sie prüfen die Anlagen auf ihre Funktionen, führen eine systematische
Fehlersuche durch und beheben die Fehler. Sie erstellen Dokumentationen auf der
Grundlage von Messprotokollen und technischen Prüfungen.
Die Schülerinnen und Schüler erläutern den Kunden die Bedienung der Systeme und weisen
auf Serviceleistungen hin.
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Inhalte:
- Personenrufanlagen
- Telekommunikationsendgeräte und -anlagen
- Gefahrenmeldeanlagen
- Gebäudeleittechnik
- Visualisierung
- Antennen- und Breitbandkommunikationsanlage
- Kundenberatung und -einweisung
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| Lernfeld 10a: |
Elektrische Anlagen der Haustechnik in Betrieb nehmen und in Stand halten |
3. u. 4. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 100 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler beraten die Kunden zu Auswahl, Einsatz und Anwendungsmöglichkeiten
von elektrischen Anlagen und Geräten der Haustechnik. Sie berücksichtigen
energietechnische, ökologische und ökonomische Aspekte.
Die Schülerinnen und Schüler planen und installieren Anlagen der Haustechnik und nehmen
diese in Betrieb. Dabei schließen sie erforderliche Teilkomponenten an wasser-, abwasserund
luftführende Rohrleitungssysteme an. Sie wenden die entsprechenden Normen und Vorschriften
an und beachten die Sicherheitsbestimmungen.
Die Schülerinnen und Schüler planen, errichten und prüfen den inneren Blitzschutz und beurteilen
den äußeren Blitzschutz entsprechend der Schutzbedürftigkeit des Gebäudes. Dabei
berücksichtigen sie entsprechende Normen und Bestimmungen.
Die Schülerinnen und Schüler führen die vorgeschriebenen Funktionsprüfungen durch. Sie
richten Anlagen nach den Ansprüchen der Kunden ein und stellen Hausgeräte auf. Sie weisen
die Nutzer ein und beraten bezüglich notwendiger Instandhaltungsarbeiten und bieten Wartungsverträge
an.
Die Schülerinnen und Schüler wechseln defekte Komponenten und Geräte aus und entsorgen
diese sowie Restmaterialien fachgerecht. Sie erkennen schadstoffhaltige Komponenten und
Geräte und führen diese der umweltgerechten Entsorgung zu.
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Inhalte:
- Beleuchtungsanlagen
- Elektrowärmegeräte, Warmwassergeräte
- Klimaanlagen, Kältegeräte, Wärmepumpen
- Vorschriften zum Anschluss von elektrischen Geräten an Rohrsysteme
- Hausgeräte
- Blitzschutz
- Kundenberatung, Verkaufsgespräch
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| Lernfeld 11a: |
Energietechnische Anlagen errichten, in Betrieb nehmen und in Stand setzen |
3. u. 4. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler prüfen Möglichkeiten der Bereitstellung von Elektroenergie
unter den Aspekten Versorgungs- und Zukunftssicherheit. Dazu analysieren sie Netze, dezentrale
Energieversorgungssysteme sowie regenerative Energiequellen. Sie beraten die Kunden
über die Möglichkeiten ihrer Nutzung unter ökonomischen und ökologischen Aspekten.
Die Schülerinnen und Schüler errichten Energieversorgungssysteme, nehmen diese unter Beachtung
von sicherheitstechnischen Vorschriften in Betrieb und erstellen die Dokumentation.
Sie übergeben den Kunden die Anlage, weisen sie in die Nutzung ein, erläutern Leistungsmerkmale
und weisen auf Gewährleistungsansprüche hin.
Die Schülerinnen und Schüler führen in Energieeinspeisungssystemen unter Berücksichtigung
von Sicherheitsvorschriften Schalthandlungen sowie Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen
durch.
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Inhalte:
- Netzformen
- Aufbau und Schaltgruppen von Drehstromtransformatoren
- Vorschriften für Schalthandlungen und das Errichten von Energieeinspeisungssystemen
- Schaltgeräte
- Fotovoltaik
- Kraft-Wärme-Kopplung
- Brennstoffzelle
- Wechselrichter
- Unterbrechungs- und störungsfreie Stromversorgung
- Kompensation
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| Lernfeld 12a: |
Energie- und gebäudetechnische Anlagen planen und realisieren |
3. u. 4. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler gestalten Projekte für energie- und gebäudetechnische Anlagen.
Sie definieren Ziele, analysieren und strukturieren Aufgaben im Hinblick auf ihre Durchführbarkeit
und berücksichtigen bei der Projektauswahl die Einsatzgebiete.
Die Schülerinnen und Schüler planen, entwickeln und realisieren praxisgerechte Lösungen.
Dabei übernehmen sie Verantwortung für die Projektorganisation sowie die Abstimmung der
Lern- und Arbeitsprozesse. Sie dokumentieren den Projektfortschritt, analysieren und bewerten
den Projektverlauf. Sie beachten grundlegende Normen und Abläufe des Qualitätsmanagements
und sichern dadurch die Qualität von Produkten und Prozessen.
Die Schülerinnen und Schüler errichten energie- und gebäudetechnische Anlagen oder Anlagenkomponenten,
nehmen diese in Betrieb und prüfen Teil- und Gesamtfunktionen. Sie demonstrieren
Aufbau und Funktion der Anlagen oder von Anlagenkomponenten.
Die Schülerinnen und Schüler beachten bei der Projektrealisierung Recyclingmöglichkeiten
und Umweltverträglichkeiten.
Sie erstellen und modifizieren Projektdokumentationen, nutzen auch englischsprachige Unterlagen
und präsentieren ihre Ergebnisse. Dabei verwenden sie aktuelle Informations- und
Kommunikationsmedien.
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Projektergebnisse und Handlungsprozesse unter
lern- und arbeitsorganisatorischen, technischen und ökonomischen Aspekten.
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Inhalte:
- Projektbeschreibung
- Zeit- und Arbeitsplanung
- Energie- und Gebäudeanlagen
- Antennen- und Breitbandkommunikationsanlagen
- Normen, Vorschriften und Regeln
- Projektauswertung
- Qualitätssicherung
- Projektbeurteilung
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| Lernfeld 13a: |
Energie- und gebäudetechnische Anlagen in Stand halten und ändern |
3. u. 4. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 60 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen Instandhaltungs- und Änderungsmaßnahmen in energieund
gebäudetechnischen Anlagen.
Die Schülerinnen und Schüler analysieren Störungen und wenden Methoden und Strategien
zur systematischen Fehlereingrenzung und -beseitigung in energie- und gebäudetechnischen
Anlagen oder Anlagenkomponenten an. Sie ändern energie- und gebäudetechnische Anlagen
oder Anlagenkomponenten nach Kundenwünschen und dokumentieren diese fachgerecht.
Die Schülerinnen und Schüler weisen die Kunden in die Bedienung von veränderten Anlagen
ein, informieren über gesetzliche Auflagen bei der Instandhaltung und erläutern die veränderten
Instandhaltungsbedingungen.
Für die Projektdokumentation nutzen die Schülerinnen und Schüler auch englischsprachige
Unterlagen und präsentieren ihre Ergebnisse.
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre beruflichen Lern- und Arbeitsprozesse. Zur
Weiterentwicklung ihrer Kompetenzen und Qualifikationen nutzen sie geeignete Qualifizierungsmöglichkeiten
sowie unterschiedliche Lerntechniken und -medien.
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Inhalte:
- Instandhaltungskonzepte
- Normen, Vorschriften und Regeln
- Kundenberatung und -einweisung
- Prozessdokumentation
- Wissensmanagement
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