Berufsbildungszentrum Mölln
Regionales Berufsbildungszentrum
des Kreises Herzogtum Lauenburg

Rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts

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Lernfelder

Hinweis: Klicken Sie auf die Nummern der Lernfelder, um weitere Informationen zu erhalten.

Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf
Tierwirtin/Tierwirt
Lernfelder Zeitrichtwerte
Nr.   1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr
1 Einen neuen Mitarbeiter/eine neue Mitarbeiterin in den Betrieb einführen 40    
2 Geräte, Maschinen und Anlagen handhaben 60    
3 Tierunterkünfte herrichten und instand halten 80    
4 Mit Tieren umgehen 60    
5 Tiere füttern 80    
6 Den Tierbestand reproduzieren   80  
7 Den Tierbestand gesund erhalten   80  
8 Waren beschaffen und lagern   60  
9 Abfälle entsorgen und Nebenprodukte verwerten   60  
  Fachrichtung Rinderhaltung      
10a Zuchtrinder erzeugen und vermarkten     40
11a Kälber und Jungrinder aufziehen     60
12a Schlachtrinder produzieren und vermarkten     40
13a Qualitätsmilch produzieren und vermarkten     80
14a Einen Rinderbestand führen     60
  Fachrichtung Schweinehaltung      
10b Zuchtschweine erzeugen und vermarkten     80
11b Qualitätsferkel erzeugen und vermarkten     80
12b Mastschweine erzeugen und vermarkten     60
13b Einen Schweinebestand führen     60
  Summe (insgesamt 880 Std.) 320 280 280

 

 
Lernfeld 1: Einen neuen Mitarbeiter/eine neue Mitarbeiterin in den Betrieb einführen 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler repräsentieren ihren Ausbildungsbetrieb. Sie verschaffen sich einen Überblick über die Betriebsabläufe, arbeiten mit Mitarbeitern und Kunden zusammen, erfüllen ihre Aufgaben verantwortungsbewusst und stellen ihren Ausbildungsbetrieb vor.
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den Zuständigkeiten in ihrem Betrieb vertraut. Durch ihr Verhalten und Auftreten fügen sie sich in ein bestehendes Team ein und wirken damit langfristig positiv auf das Betriebsklima ein. Sie reflektieren ihre Stellung im Betrieb und reagieren flexibel auf sich ändernde Arbeitsbedingungen. Ihre Interessen artikulieren sie angemessen und entwickeln Lösungsstrategien für mögliche Konflikte.
Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Stellung ihres Betriebes innerhalb des landwirtschaftlichen Produktionsprozesses und des gesamten Wirtschaftskreislaufes. Ihrer Verantwortung gegenüber dem Tier, der Umwelt und dem Verbraucher sind sie sich bewusst und beachten Qualitätsstandards.
Über gesetzliche und vertragliche Regelungen des Arbeitsrechts sowie über soziale und tarifliche Absicherungen sind sie informiert und nehmen ihre Rechte und Pflichten in diesem Zusammenhang wahr. Sie erkennen die Notwendigkeit der beruflichen Fortbildung und nutzen entsprechende Angebote. Sie pflegen Kontakte zu berufsständischen Organisationen und Verbänden.

Inhalte:

  • Betriebsspiegel
  • Betriebsabläufe
  • Berufsethik und Verbraucherschutz
  • Arbeitsrecht
  • Kommunikation
  • Präsentation

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Lernfeld 2: Geräte, Maschinen und Anlagen handhaben 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler setzen Geräte, Maschinen und Anlagen zur Führung eines Tierbestandes ein.
Dabei nutzen sie Kenntnisse über deren Aufbau, Funktion und Einsatz. Nach Vorgaben der Hersteller warten und pflegen sie Geräte, Maschinen und Anlagen. Bei Bedarf arbeiten sie mit Servicekräften zusammen. Sie beachten Vorschriften zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheits- und Umweltschutz und wenden ergonomische Grundsätze an.
Die Schülerinnen und Schüler erkennen Gefahrenquellen und Funktionsstörungen rechtzeitig und reagieren angemessen. Sie zeigen die Auswirkungen von Funktionsstörungen auf und sind sich ihrer Verantwortung für Mensch, Tier und Technik innerhalb des Arbeitsprozesses bewusst.
Bei Notfällen kommunizieren sie mit Rettungskräften und wirken bei der Umsetzung von Notfallplänen mit.

Inhalte:

  • Unfallverhütung
  • Bedienungsanleitungen
  • Berufsgenossenschaften

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Lernfeld 3: Tierunterkünfte herrichten und instand halten 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, aus der Nutzungsrichtung Ansprüche an eine artgerechte Haltung abzuleiten und die Tiere entsprechend den betrieblichen Bedingungen unterzubringen.
Über Haltungssysteme beschaffen sie sich Informationen, bewerten diese auch nach ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten und stellen ihre Ergebnisse dar. Selbständig oder im Team planen sie Tierunterkünfte und richten sie ein, sorgen für die Instandhaltung und sichern damit die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Tiere. Sie wählen Reinigungs- und Desinfektionsmittel aus, führen Berechnungen durch und wenden die Mittel an.
Die Schülerinnen und Schüler beachten hygienische Grundsätze sowie gesetzliche Vorgaben.

Inhalte:

  • Ansprüche der Tiere
  • Werkstoffe
  • Hygienemaßnahmen

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Lernfeld 4: Mit Tieren umgehen 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler betreuen die ihnen anvertrauten Tiere verantwortungsbewusst. Sie beobachten die Tiere und beschreiben ihre arttypischen Verhaltensweisen. Daraus sowie aus ihren anatomischen und physiologischen Kenntnissen schließen sie auf den Gesundheitszustand der Tiere und richten ihr eigenes Handeln unter Beachtung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen danach aus. Sie erfassen, berechnen, bewerten, dokumentieren tierspezifische Daten und geben diese weiter.
Im Bewusstsein ihrer ethischen Verantwortung planen die Schülerinnen und Schüler die Arbeiten am und mit dem Tier selbstständig oder im Team und führen sie durch. Dabei berücksichtigen sie Qualitätsstandards.
Beim Transport der Tiere halten sie die gesetzlichen Vorschriften ein.

Inhalte:

  • Tierbeobachtung
  • Sinnesorgane und Nervensystem
  • Bewegungsapparat
  • Unfallschutz
  • Kennzeichnung
  • Dokumentation

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Lernfeld 5: Tiere füttern 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler füttern die Tiere art- und bedarfsgerecht.
Sie kennen den Aufbau und die Funktion der Verdauungsorgane. Pflanzen und Futtermittel bestimmen sie und beurteilen deren Futterwert.
Sie beherrschen Grundprinzipien der Rationsgestaltung, planen die Fütterung selbstständig oder im Team über einen längeren Zeitraum und berechnen die Kosten. Dazu nutzen sie verschiedene Informationsquellen und berücksichtigen rechtliche Vorgaben und betriebliche Gegebenheiten.
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit Fütterungssystemen vertraut und bedienen die Fütterungstechnik. Beim Füttern beachten sie die Arbeitssicherheit. Sie gewährleisten eine hygienisch einwandfreie sowie tierartgerechte Darbietung der Futtermittel. Regelmäßig kontrollieren sie die Futteraufnahme und die Wasserversorgung.
Durch ihr verantwortungsbewusstes Handeln vermeiden sie Fütterungsfehler und sich daraus ergebende Leistungseinbußen und Krankheiten.

Inhalte:

  • Verdauung
  • Futterbewertung
  • Futteransprüche
  • Futterplanung

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Lernfeld 6: Den Tierbestand reproduzieren 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten bei der Reproduktion des Tierbestandes mit betrieblichen und außerbetrieblichen Partnern zusammen.
Sie beschreiben Aufbau und Funktion der Geschlechtsorgane sowie das Paarungsverhalten der Tiere. Sie erläutern die Verfahren zur Spermagewinnung, -untersuchung, -aufbereitung und -lagerung.
Nach Überprüfung der Zuchtkondition paaren sie die Tiere auch unter Verwendung biotechnischer Verfahren an. Dazu wählen sie unter Berücksichtigung genetischer und züchterischer Grundlagen geeignete Tiere zur Erlangung des jeweiligen Produktionsziels aus. Dabei beachten sie gesetzliche Vorgaben. Sie beobachten das weitere Reproduktionsgeschehen und greifen unterstützend ein.
Sie kennzeichnen Tiere und dokumentieren ihre Tätigkeiten unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorschriften auch mit Hilfe moderner Medien. Sie analysieren und interpretieren Reproduktionskennzahlen.
Bei allen Tätigkeiten beachten sie Vorschriften der Unfallverhütung, des Tierschutzes und der Hygiene.

Inhalte:

  • Vererbung
  • Tierauswahl
  • Körung
  • Anpaarung
  • Rechtliche Reglungen
  • Kennzeichnung und Dokumentation
  • Kommunikation

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Lernfeld 7: Den Tierbestand gesund erhalten 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Aussehen und Verhalten gesunder Tiere, erkennen und bewerten gesundheitliche Veränderungen am Tier und reagieren situationsgerecht.
Sie übernehmen Verantwortung für die Gesundheitskontrolle. Prophylaktische Maßnahmen führen sie nach betrieblichen und gesetzlichen Vorgaben durch.
In Zusammenarbeit mit Verantwortlichen erkennen sie Krankheiten und wirken bei der Behandlung mit. Bei der Lagerung und Anwendung von Medikamenten beachten sie die gesetzlichen Bestimmungen. Im Umgang mit kranken Tieren handeln sie umsichtig und berücksichtigen den eigenen Gesundheitsschutz.
Zur Vermeidung der Einschleppung und Ausbreitung von Krankheiten und Seuchen führen sie Hygienemaßnahmen unter Beachtung gesetzlicher Vorgaben durch. Dazu wählen sie auch Reinigungs- und Desinfektionsmittel aus, führen Berechnungen durch und wenden die Mittel an. Ihrer Melde- oder Anzeigepflicht kommen sie nach.

Inhalte:

  • Gesundheitsüberwachung
  • Immunität
  • Krankheitsursachen
  • Anzeige- und meldepflichtige Tierkrankheiten
  • Stallapotheke
  • Prophylaxe
  • Nottötung

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Lernfeld 8: Waren beschaffen und lagern 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler beschaffen und lagern Waren und berücksichtigen dabei qualitative, ökonomische, rechtliche und ökologische Aspekte.
Sie wirken verantwortungsvoll bei der Vorratsplanung, -haltung und -kontrolle mit. Dabei berücksichtigen sie die begrenzte Verwendbarkeit bestimmter Waren.
Sie ermitteln Beschaffungsmöglichkeiten, vergleichen die Angebote und wirken in Kenntnis rechtlicher Bestimmungen bei der Bestellung und Abrechnung mit. Dabei nutzen sie Informations- und Kommunikationssysteme, dokumentieren und beurteilen die Ergebnisse. Sie bereiten selbstständig oder im Team die Lagerstätten vor und bekämpfen gegebenenfalls Vorratsschädlinge. Betriebseigene und zugekaufte Waren nehmen sie entgegen, kontrollieren diese und sorgen für eine produktspezifische Lagerung. Bei dabei auftretenden Mängeln ergreifen sie Maßnahmen.

Inhalte:

  • Vorratslager
  • Verträge
  • Dokumentation
  • Gefahrenstoffe
  • Kommunikation

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Lernfeld 9: Abfälle entsorgen und Nebenprodukte verwerten 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler entsorgen oder verwerten die betrieblichen Abfälle und Nebenprodukte verantwortungsbewusst und leisten somit einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Verbraucherschutz.
Sie beseitigen und lagern tierische Exkremente und setzen dazu Geräte und Maschinen ein. Dabei achten sie auf die Einhaltung der Unfallschutzvorschriften.
Technische Lösungen zur Nutzung von Nebenprodukten beschreiben sie.
Bei der Beseitigung von Sondermüll und nicht marktfähigen Tierprodukten arbeiten sie mit internen und außerbetrieblichen Partnern zusammen und beachten die gesetzlichen Grundlagen. Der Bedeutung einer hygienischen Entsorgung von Kadavern und Schlachtabfällen für den Infektions- und Seuchenschutz sind sie sich bewusst und handeln dem entsprechend.
Bei allen Arbeiten beachten die Schülerinnen und Schüler die Vorgaben des Umweltschutzes.

Inhalte:

  • Exkremente und tierische Abfälle
  • Konfiskate
  • Verpackungen
  • Sondermüll
  • Gesetzliche Vorschriften

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Lernfeld 10a: Zuchtrinder erzeugen und vermarkten 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler sind mit den Produktionsabläufen zur Erzeugung von Zuchtrindern vertraut und wählen die Tiere entsprechend der aktuellen Zuchtziele und unter Beachtung der züchterischen Grundlagen aus und bieten sie auf dem Zuchtrindermarkt an. Regional bedeutsame Rinderrassen unterscheiden sie und vergleichen die jeweiligen Zuchtziele. Sie beschreiben Zuchtprogramme und dafür relevante Zuchtmethoden. Bei der Datenerfassung für die Leistungsprüfungen und Selektion von zuchttauglichen Rindern wirken sie mit. Sie berechnen wichtige Leistungsparameter, dokumentieren diese und ziehen daraus Schlussfolgerungen für das Herdenmanagement.
Die Schülerinnen und Schüler interpretieren Ergebnisse von Leistungsprüfungen für Bullen und Kühe und treffen Schlussfolgerungen für die betriebliche Zuchtauswahl. Sie kennen die Besonderheiten im Brunstverlauf der Rinder und wählen den richtigen Zeitpunkt für die Belegung aus. Bei der Durchführung von biotechnischen Maßnahmen wirken sie mit. Erkrankungen und Fruchtbarkeitsstörungen erfassen sie frühzeitig und leiten Maßnahmen ein. Gemeinsam mit dem zuständigen Fachpersonal kontrollieren sie die Trächtigkeit und überwachen deren Verlauf.
Unter Einbeziehung moderner Medien informieren sie sich über aktuelle Entwicklungen und Trends auf dem Zuchtrindermarkt. Die Schülerinnen und Schüler kennen die Vermarktungswege für Zuchtrinder, bereiten die Tiere für den Verkauf vor und helfen bei der Präsentation.

Inhalte:

  • Exterieur
  • Zuchtwertschätzung
  • Abstammungsnachweise und Zuchttierkataloge
  • Herdenmanagement
  • Dokumentation
  • Auktion
  • Reproduktionsprozess
  • Organisationen und Verbände

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Lernfeld 11a: Kälber und Jungrinder aufziehen 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler schaffen entsprechend den betrieblichen Gegebenheiten optimale Voraussetzungen für eine verlustarme Kälber- und Jungrinderaufzucht.
Die tragenden Tiere bereiten sie insbesondere durch eine angepasste Fütterung und Haltung auf die Geburt vor. Sie kontrollieren den Geburtsverlauf, reagieren bei Störungen angemessen und versorgen die Kühe und die neugeborenen Kälber. Ihnen ist die Bedeutung der Kolostralmilch für eine erfolgreiche Kälberaufzucht bewusst.
Sie vergleichen und bewerten verschiedene Tränkemethoden. Bei der Haltung und Fütterung beachten sie neben den anatomisch-physiologischen Veränderungen auch die gesetzlichen Grundlagen. Sie erkennen Krankheitssymptome, treffen in Zusammenarbeit mit Fachpersonal Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung und kontrollieren den Erfolg.
Unter Berücksichtigung der betrieblichen Situation ziehen sie die Jungrinder tiergerecht und kostenbewusst auf und beeinflussen somit Nutzungsdauer und Wirtschaftlichkeit. Dazu führen sie Berechnungen durch.
Bei der Aufzucht halten sie Hygienegrundsätze und Unfallverhütungsvorschriften ein.

Inhalte:

  • Trockenstellen
  • Vorbereitungsfütterung
  • Erstversorgung
  • Aufzuchtverfahren
  • Krankheiten
  • Gesetzliche Grundlagen

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Lernfeld 12a: Schlachtrinder produzieren und vermarkten 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler versorgen und vermarkten Rinder mit dem Ziel, dem Verbraucher hochwertiges Rindfleisch anzubieten.
Sie unterscheiden intensive und extensive Mastformen, wirken bei der Planung betrieblicher Abläufe mit und setzen sie eigenverantwortlich oder im Team um. Bei ihrer Arbeit wenden sie die Kenntnisse über arttypische Verhaltensweisen der Tiere an und treffen Sicherheitsvorkehrungen, um Gefahren abzuwenden.
Durch Auswahl geeigneter Futtermittel und nach rechnerischer Überprüfung stellen sie bedarfsgerechte Rationen zusammen.
Sie kennen die Schlachtkörperzusammensetzung, die Kriterien zur Beurteilung der Fleischbeschaffenheit, die Handelsklassen und Preismasken. Die Schlachtabrechnungen überprüfen sie und ziehen daraus Schlussfolgerungen für betriebliche Entscheidungen.
Mit Hilfe unterschiedlicher Medien informieren sie sich über verschiedene Vermarktungswege und -strategien und wirken bei der Vermarktung mit. Sie führen Wirtschaftlichkeitsberechnungen durch und analysieren die Ergebnisse.
Gesetzliche Bestimmungen und Qualitätsstandards bei der Erzeugung und Vermarktung halten sie ein und handeln dem Verbraucher gegenüber verantwortungsbewusst.

Inhalte:

  • Rationsberechnung
  • Qualitätssichernde Maßnahmen
  • Haltungsformen
  • Tiertransport
  • Verbraucherschutz

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Lernfeld 13a: Qualitätsmilch produzieren und vermarkten 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler gewinnen hygienisch einwandfreie Milch, lagern sie vorschriftsmäßig und bieten das Qualitätsprodukt zur Weiterverarbeitung an.
Sie kennen die Anatomie des Euters und die Physiologie der Milchbildung und -abgabe. Über verschiedene Melksysteme und technische Anlagen zur Milchgewinnung und -lagerung besitzen sie einen Überblick und beherrschen unter Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften den betrieblichen Melkablauf. Veränderungen am Euter und in der Milch erkennen sie und ergreifen geeignete Maßnahmen. Sie reinigen und desinfizieren die Melkanlage und halten dabei die gesetzlichen Vorschriften ein. Die ordnungsgemäße Lagerung der Milch gewährleisten sie.
Ihr Wissen über die Verdauungsvorgänge sowie Grundlagen der Fütterung nutzen sie, um geeignete Futtermittel auszuwählen. Dabei berücksichtigen sie betriebliche und saisonale Besonderheiten. Nach rechnerischer Überprüfung stellen sie bedarfsgerechte Rationen zusammen und sichern damit eine hohe und stabile Milchleistung über die gesamte Laktation. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Abrechnung der Molkerei. Mit Hilfe unterschiedlicher Medien informieren sie sich über Milchgüteklassen und vergleichen die betrieblichen Ergebnisse mit den Grenzwerten. Sie ziehen Schlussfolgerungen für den Umgang mit den Kühen sowie für die Gewinnung und Lagerung der Milch, stellen diese dar und setzen sie nach Rücksprache in der täglichen Arbeit um.

Inhalte:

  • Melkprozess
  • Eutererkrankung
  • Milchqualität
  • Leistungsfütterung

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Lernfeld 14a: Einen Rinderbestand führen 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler wirken bei der Führung eines Rinder haltenden Betriebes mit. Sie verschaffen sich einen Überblick über die rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen zur Führung eines Betriebes unter Beachtung regionaler Gegebenheiten.
Die Schülerinnen und Schüler führen selbstständig oder im Team einen Rinderbestand und erarbeiten Konzepte für dessen Ausbau. Sie analysieren die betrieblichen Abläufe, dokumentieren und beurteilen die Arbeitsergebnisse und ziehen Schlussfolgerungen für zukünftiges Handeln. Für Investitionen wählen sie geeignete Möglichkeiten der Finanzierung aus und entwickeln Vermarktungsstrategien. Sie stellen ihr Konzept vor.
Zielgruppenorientiert klären sie über ihre Arbeit und die im Betrieb erzeugten Produkte auf. Aktuellen Entwicklungen gegenüber sind sie aufgeschlossen und beziehen sie in ihr unternehmerisches Handeln ein. Dazu nutzen sie Kommunikations- und Informationsangebote.

Inhalte:

  • Bestandsentwicklung
  • Finanzierung
  • Öffentlichkeitsarbeit

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Lernfeld 10b: Zuchtschweine erzeugen und vermarkten 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler sind mit den Produktionsabläufen zur Erzeugung von Zuchtschweinen vertraut, wählen die Tiere entsprechend den aktuellen Zuchtzielen und unter Beachtung züchterischer Grundlagen aus, reproduzieren sie und bieten sie auf dem Zuchtschweinemarkt an.
Wichtige Schweinerassen unterscheiden sie voneinander und vergleichen die jeweiligen Zuchtziele. Sie beschreiben regionale Zuchtprogramme und dafür relevante Zuchtmethoden. Bei der Datenerfassung für die Leistungsprüfungen und Auswahl von zuchttauglichen Schweinen wirken sie unter Beachtung der Selektionskriterien mit. Sie berechnen Leistungsparameter, dokumentieren diese, ziehen daraus Schlussfolgerungen für das Herdenmanagement und stellen ihre Ergebnisse vor.
Die Verfahren zur Spermagewinnung, -untersuchung, -aufbereitung und -lagerung kennen sie. Sie sind vertraut mit den Besonderheiten im Brunstverlauf der Sauen und wählen den richtigen Zeitpunkt für die Belegung aus. Diese führen sie unter Beachtung der Anatomie und Physiologie durch. Sie kennen biotechnische Verfahren zur Brunststeuerung und wirken bei der Anwendung verantwortungsbewusst mit. Erkrankungen und Fruchtbarkeitsstörungen erkennen sie frühzeitig und leiten Maßnahmen ein. Unter Zuhilfenahme moderner Diagnosetechnik stellen die Schülerinnen und Schüler die Trächtigkeit fest und überwachen den Verlauf.
Bei der Aufstallung von Zuchtschweinen beachten sie die gesetzlichen Grundlagen. Unter Einbeziehung moderner Medien und in Zusammenarbeit mit den Zuchtorganisationen informieren sie sich über aktuelle Entwicklungen und Trends auf dem Zuchtschweinemarkt. Sie kennen die Vermarktungswege für Zuchtschweine, bereiten die Tiere für den Verkauf vor und wirken bei der Präsentation mit.

Inhalte:

  • Exterieur
  • Zuchtwertschätzung
  • Abstammungsnachweise und Zuchttierkataloge
  • Herdenmanagement
  • Dokumentation
  • Auktion
  • Reproduktionsprozess
  • Organisationen und Verbände

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Lernfeld 11b: Qualitätsferkel erzeugen und vermarkten 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler schaffen entsprechend den betrieblichen Gegebenheiten optimale Voraussetzungen für eine verlustarme und marktorientierte Ferkelerzeugung.
Die Sauen bereiten sie insbesondere durch eine angepasste Fütterung und Haltung auf die Geburt vor. Die Schülerinnen und Schüler kennen biotechnische Verfahren der Geburtssteuerung und wirken bei der Anwendung verantwortungsbewusst mit.
Sie kontrollieren den Geburtsverlauf und versorgen die Sauen und die Ferkel während der Säugezeit. Bei Störungen reagieren sie angemessen.
Die Schülerinnen und Schüler setzen die Ferkel schonend ab und sorgen für eine tiergerechte Aufstallung der Absatzferkel. Dabei halten sie gesetzliche Vorgaben sowie Hygienegrundsätze und Unfallverhütungsvorschriften ein.
Bei der Fütterung wenden sie ihre Kenntnisse über die besonderen Ansprüche der Sauen in den Leistungsperioden und der Saug- und Absatzferkel an. Durch Auswahl geeigneter Futtermittel und nach rechnerischer Überprüfung stellen sie bedarfsgerechte Rationen zusammen.
Die Schülerinnen und Schüler erkennen die wichtigsten Ferkelkrankheiten, handeln nach Anweisung des veterinärmedizinischen Fachpersonals und kontrollieren den Erfolg. Prophylaktische Maßnahmen führen sie ebenso durch.
Sie berechnen und beurteilen die Wirtschaftlichkeit der Ferkelproduktion und wirken beim Verkauf der Ferkel mit. Qualitätsstandards kennen sie.

Inhalte:

  • Erstversorgung
  • Absetzen
  • Sauen- und Ferkelfütterung
  • Aufstallungsformen
  • Krankheiten
  • Rechtliche Vorschriften

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Lernfeld 12b: Mastschweine erzeugen und vermarkten 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler halten, füttern, pflegen und vermarkten Mastschweine so, dass der Betrieb einen optimalen Gewinn erzielt und der Verbraucher Schweinefleisch in der gewünschten Beschaffenheit erhält.
Sie stallen die ausgewählten Tiere ein und beachten dabei auch Hygienevorschriften und gesetzliche Vorgaben. Durch Auswahl geeigneter Futtermittel und nach rechnerischer Überprüfung stellen sie bedarfsgerechte Rationen zusammen. Mastmethoden vergleichen sie und entscheiden sich für die jeweils geeignete. Sie berechnen und vergleichen Leistungsmerkmale sowie die anfallenden Kosten in der Mast, analysieren die Wirtschaftlichkeit der Schweinefleischerzeugung und stellen ihre Ergebnisse vor. Während der gesamten Mast beachten die Schülerinnen und Schüler den Umwelt- und Verbraucherschutz.
Sie erkennen die wichtigsten Krankheiten der Masttiere, handeln nach Anweisung des veterinärmedizinischen Fachpersonals und kontrollieren den Erfolg. Prophylaktische Maßnahmen führen sie ebenso durch.
Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Tiere für den Transport zum Schlachtbetrieb vor. Sie kennen die Schlachtkörperzusammensetzung, die Kriterien zur Beurteilung der Fleischbeschaffenheit, die Handelsklassen und die Preismasken. Schlachtabrechnungen überprüfen sie und ziehen Schlussfolgerungen für betriebliche Entscheidungen. Die Schülerinnen und Schüler sind mit verschiedenen Absatz- und Vermarktungsstrategien vertraut.

Inhalte:

  • Rationsberechnung
  • Aufstallung
  • Qualitätssichernde Maßnahmen
  • Tiertransport
  • Verbraucherschutz

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Lernfeld 13b: Einen Schweinebestand führen 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler wirken bei der Führung eines Schweine haltenden Betriebes mit.
Sie verschaffen sich einen Überblick über die rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen zur Führung eines Betriebes unter Beachtung regionaler Gegebenheiten.
Die Schülerinnen und Schüler führen selbstständig oder im Team einen Schweinebestand und erarbeiten Konzepte für dessen Ausbau. Sie analysieren die betrieblichen Abläufe, dokumentieren und beurteilen die Arbeitsergebnisse und ziehen Schlussfolgerungen für zukünftiges Handeln. Für Investitionen wählen sie geeignete Möglichkeiten der Finanzierung aus und entwickeln Vermarktungsstrategien. Sie stellen ihr Konzept vor.
Zielgruppenorientiert klären sie über ihre Arbeit und die im Betrieb erzeugten Produkte auf. Aktuellen Entwicklungen gegenüber sind sie aufgeschlossen und beziehen sie in ihr unternehmerisches Handeln ein. Dazu nutzen sie Kommunikations- und Informationsangebote.

Inhalte:

  • Bestandsentwicklung
  • Produktionszyklogramm
  • Finanzierung
  • Öffentlichkeitsarbeit

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