Berufsbildungszentrum Mölln
Regionales Berufsbildungszentrum
des Kreises Herzogtum Lauenburg
Rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts
Industriemechaniker/ Industriemechanikerin |
Unterrichtsstunden
bezogen auf die
3 1/2 jährige Berufsausbildung
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| Berufsbezogene Lernbereiche |
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Fertigungstechnik
Arbeitsauftrag
Auftrags- und Funktionsanalyse
Wahlpflichtbereich
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380
320
320
120
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| Berufsübergreifende Lernbereiche |
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Wirtschaft/Politik
Kommunikation
Englisch
Sport
Religionsgespräch
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280
100
80
80
1)
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1680 |
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1) Nach den Bestimmungen der Rahmenstundentafel
Hinweis: Klicken Sie auf die Nummern der Lernfelder, um weitere Informationen zu erhalten.
Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf Industriemechaniker/Industriemechanikerin |
| Lernfelder | Zeitrichtwerte |
| Nr. | | 1. Jahr | 2. Jahr | 3. u. 4. Jahr |
| 1 |
Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen |
80 |
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|
| 2 |
Fertigen von Bauelementen mit Maschinen |
80 |
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| 3 |
Herstellen von einfachen Baugruppen |
80 |
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| 4 |
Warten technischer Systeme |
80 |
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| 5 |
Fertigen von Einzelteilen mit Werkzeugmaschinen |
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80 |
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| 6 |
Installieren und Inbetriebnehmen steuerungstechnischer Systeme |
|
60 |
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| 7 |
Montieren von technischen Teilsystemen |
|
40 |
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| 8 |
Fertigen auf numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen |
|
60 |
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| 9 |
Instandsetzen von technischen Systemen |
|
40 |
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| 10 |
Herstellen und Inbetriebnehmen von technischen Systemen |
|
|
80 |
| 11 |
Überwachen der Produkt- und Prozessqualität |
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|
60 |
| 12 |
Instandhalten von technischen Systemen |
|
|
60 |
| 13 |
Sicherstellen der Betriebsfähigkeit automatisierter Systeme |
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|
80 |
| 14 |
Planen und Realisieren technischer Systeme (im 4. Jahr) |
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|
80 |
| 15 |
Optimieren von technischen Systemen (im 4. Jahr) |
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60 |
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Summe (insgesamt 1020 Std.) |
320 |
280 |
420 |
| Lernfeld 1: |
Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen |
1. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler bereiten das Fertigen von berufstypischen Bauelementen mit
handgeführten Werkzeugen vor. Dazu werten sie Anordnungspläne und einfache technische
Zeichnungen aus.
Sie erstellen und ändern Teilzeichnungen sowie Skizzen für Bauelemente von Funktionseinheiten
und einfachen Baugruppen. Stücklisten und Arbeitspläne werden auch mit Hilfe von
Anwendungsprogrammen erarbeitet und ergänzt.
Auf der Basis der theoretischen Grundlagen der anzuwendenden Technologien planen sie die
Arbeitsschritte mit den erforderlichen Werkzeugen, Werkstoffen, Halbzeugen und Hilfsmitteln. Sie
bestimmen die notwendigen technologischen Daten und führen die erforderlichen Berechnungen
durch.
Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Prüfmittel aus, wenden diese an und erstellen die
entsprechenden Prüfprotokolle.
In Versuchen werden ausgewählte Arbeitsschritte erprobt, die Arbeitsergebnisse bewertet und die
Fertigungskosten überschlägig ermittelt.
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren und präsentieren die Arbeitsergebnisse.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes.
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Inhalte:
- Teilzeichnungen
- Gruppen- oder Montagezeichnungen
- technische Unterlagen und Informationsquellen
- Funktionsbeschreibungen
- Fertigungspläne
- Eisen- und Nichteisenmetalle
- Eigenschaften metallischer Werkstoffe
- Kunststoffe
- Allgemeintoleranzen
- Halbzeuge und Normteile
- Bankwerkzeuge, Elektrowerkzeuge
- Hilfsstoffe
- Grundlagen und Verfahren des Trennens und des Umformens
- Prüfen
- Material-, Lohn- und Werkzeugkosten
- Masse von Bauteilen, Stückzahlberechnung
- Präsentationstechniken
- Normen
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| Lernfeld 2: |
Fertigen von Bauelementen mit Maschinen |
1. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler bereiten das maschinelle Herstellen von berufstypischen
Bauelementen vor. Dazu werten sie Gruppenzeichnungen, Anordnungspläne und Stücklisten aus.
Sie erstellen und ändern Teilzeichnungen und die dazugehörigen Arbeitspläne auch mit Hilfe von
Anwendungsprogrammen.
Sie wählen Werkstoffe unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Eigenschaften aus und ordnen sie
produktbezogen zu.
Sie planen die Fertigungsabläufe, ermitteln die technologischen Daten und führen die notwendigen
Berechnungen durch.
Sie verstehen den grundsätzlichen Aufbau und die Wirkungsweise der Maschinen und wählen diese
sowie die entsprechenden Werkzeuge auftragsbezogen unter Beachtung funktionaler,
technologischer und wirtschaftlicher Kriterien aus und bereiten die Maschinen für den Einsatz vor.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Beurteilungskriterien, wählen Prüfmittel aus und wenden
sie an, erstellen und interpretieren Prüfprotokolle.
Sie präsentieren die Arbeitsergebnisse, optimieren die Arbeitsabläufe und entwickeln Alternativen.
Dabei nutzen sie die modernen Medien und Präsentationsformen.
In Versuchen erproben sie ausgewählte Arbeitsschritte und auch alternative Möglichkeiten und
bewerten die Arbeitsergebnisse.
Sie kennen die Einflüsse des Fertigungsprozesses auf Maße und Oberflächengüte. Sie setzen sich
mit den Einflüssen auf den Fertigungsprozess auseinander und berücksichtigen dabei die Bedeutung
der Produktqualität.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes.
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Inhalte:
- technische Zeichnungen und Informationsquellen
- Fertigungspläne
- Funktionsbeschreibungen
- Auswahlkriterien für Prüfmittel und Anwendungen
- ISO – Toleranzen
- Oberflächenangaben
- Messfehler
- Bohren, Senken, Reiben, Fräsen, Drehen
- Funktionseinheiten von Maschinen und deren Wirkungsweise
- Standzeiten von Werkzeugen
- Fertigungsdaten und deren Berechnungen
- Kühl- und Schmiermittel
- Grundlagen des Qualitätsmanagements
- Werkzeug- und Maschinenkosten, Materialverbrauch, Arbeitszeit
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| Lernfeld 3: |
Herstellen von einfachen Baugruppen |
1. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler bereiten das Herstellen von einfachen Baugruppen vor. Dazu lesen
sie berufstypische Gesamt- und Gruppenzeichnungen, Anordnungspläne und einfache Schaltpläne
und können die Funktionszusammenhänge der Baugruppen beschreiben und erklären.
Sie erstellen und ändern Teil- und Gruppenzeichnungen sowie Stücklisten und wenden
Informationen aus technischen Unterlagen an. Auch unter Verwendung von Lernprogrammen
planen sie einfache Steuerungen und wählen die entsprechenden Bauteile aus.
Sie beschreiben die sachgerechte Montage von Baugruppen und vergleichen Montagevorschläge
auch unter Anwendung fach- und englischsprachiger Begriffe. Einzelteile werden systematisch und
normgerechnet gekennzeichnet. Die Schülerinnen und Schüler verwenden Montageanleitungen und
entwickeln Montagepläne unter Berücksichtigung von Montagehilfsmitteln und kundenspezifischen
Anforderungen.
Sie unterscheiden Fügeverfahren nach ihren Wirkprinzipien und ordnen sie anwendungsbezogen zu.
Sie wählen die erforderlichen Werkzeuge, Normteile und Vorrichtungen produktbezogen aus und
organisieren einfache Montagearbeiten im Team.
Sie entwickeln Prüfkriterien für Funktionsprüfungen, erstellen Prüfpläne und Prüfprotokolle und
dokumentieren und präsentieren diese. Sie bewerten Prüfergebnisse, beseitigen Qualitätsmängel,
optimieren Montageabläufe und berücksichtigen deren Wirtschaftlichkeit.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes.
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Inhalte:
- Teil-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen, Anordnungspläne
- technische Informationsquellen
- Funktionsbeschreibungen
- Stückliste und Montagepläne
- Montagebeschreibungen
- Werkzeuge, Vorrichtungen
- Werk-, Hilfs- und Zusatzstoffe
- Grundlagen des kraft-, form- und stoffschlüssigen Fügens
- Normteile
- Grundlagen des Qualitätsmanagements
- Funktionsprüfung
- Kraft- und Drehmomentberechnungen
- Grundlagen der Steuerungstechnik
- Arbeitsorganisation und Arbeitsplanung
- Montagekosten
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| Lernfeld 4: |
Warten technischer Systeme |
1. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Wartung von technischen Systemen insbesondere von
Betriebsmitteln vor und ermitteln Einflüsse auf deren Betriebsbereitschaft. Dabei bewerten sie die
Bedeutung dieser Instandhaltungsmaßnahme unter den Gesichtspunkten Sicherheit, Verfügbarkeit
und Wirtschaftlichkeit.
Sie lesen Anordnungspläne, Wartungspläne und Anleitungen auch in englischer Sprache. Sie planen
Wartungsarbeiten und bestimmen die notwendigen Werkzeuge und Hilfsstoffe. Sie wenden die
Grundlagen der Elektrotechnik und der Steuerungstechnik an und erklären einfache Schaltpläne in
den verschiedenen Gerätetechniken.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Dabei berücksichtigen sie
besonders die Sicherheitsvorschriften für elektrische Betriebsmittel. Sie messen und berechnen
elektrische und physikalische Größen. Sie bewerten und diskutieren ihre Arbeitsergebnisse und
stellen diese dar.
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Inhalte:
- Grundbegriffe der Instandhaltung
- Wartungspläne
- Anordnungspläne
- Betriebsanleitungen
- Betriebsorganisation
- Verschleißursachen, Störungsursachen
- Schmier- und Kühlschmierstoffe, Entsorgung
- Korrosionsschutz und Korrosionsschutzmittel
- Funktionsprüfung
- Instandhaltungs- und Ausfallkosten, Störungsfolgen
- Schadensanalyse
- Größen im elektrischen Stromkreis, Ohmsches Gesetz
- Gefahren des elektrischen Stroms, elektrische Sicherheit
- Normen und Verordnungen
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| Lernfeld 5: |
Fertigen von Einzelteilen mit Werkzeugmaschinen |
2. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler fertigen auftragsbezogen unter Berücksichtigung des Arbeits- und
Umweltschutzes Werkstücke aus verschiedenen Werkstoffen auf Werkzeugmaschinen.
Sie entnehmen Gruppenzeichnungen, Teilzeichnungen, Skizzen und Stücklisten die
notwendigen Informationen. Sie erstellen und ändern Skizzen und Teilzeichnungen auch mit
Hilfe von Anwendungsprogrammen. Die Schülerinnen und Schüler wählen unter
technologischen Aspekten geeignete Fertigungsverfahren aus. Sie entscheiden, ob vor der
spanenden Fertigung Verfahren zum Ändern von Stoffeigenschaften durchgeführt werden
müssen. Sie legen notwendige technologische Daten fest und wählen die erforderlichen
Hilfsstoffe aus. Für das gewählte Fertigungsverfahren erstellen sie Arbeitspläne, wählen
Spannmittel für Werkstücke und Werkzeuge aus, und richten die Maschine zur Fertigung ein.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Prüfpläne auf der Grundlage der Vorschriften zum
Qualitätsmanagement. Sie wählen Prüfmittel aus, führen und interpretieren Prüfprotokolle. Sie
dokumentieren und präsentieren die Arbeitsergebnisse, bewerten sie und entwickeln
Alternativen.
Sie untersuchen die Einflüsse des Fertigungsprozesses auf Maße, Oberflächengüte und Form.
Sie ermitteln die Fertigungskosten und beurteilen die Wirtschaftlichkeit der ausgewählten
Fertigungsverfahren.
Die Schülerinnen und Schüler begründen ihre Entscheidungen und reagieren sachbezogen auf
Kritik an ihrer Arbeit.
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Inhalte:
- technische Informationsquellen
- spanende Fertigungsverfahren
- Bearbeitungsparameter
- Schneidstoffe
- Werkstoffnormung
- Glühverfahren
- Hauptnutzungszeit
- Kühlschmierstoffe
- Prüfanweisungen
- Prüfmittelauswahl und –überwachung
- Attributive und variable Prüfmerkmale
- Form- und Lagetoleranzen
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| Lernfeld 6: |
Installieren und Inbetriebnehmen steuerungstechnischer Systeme |
2. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 60 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler installieren steuerungstechnische Systeme und nehmen sie in
Betrieb.
Aus Schaltplänen und anderen Dokumentationen ermitteln sie für Steuerungen in
unterschiedlichen Gerätetechniken die zu verwendenden steuerungstechnischen
Komponenten sowie den Funktionsablauf. Dabei benutzen sie Herstellerunterlagen, auch in
englischer Sprache.
Die Schülerinnen und Schüler planen und realisieren den Aufbau der Steuerung. Sie nehmen
das steuerungstechnische System unter Berücksichtigung des Arbeitsschutzes in Betrieb. Sie
entwickeln Strategien zur Fehlersuche und zur Optimierung des steuerungstechnischen
Systems und wenden diese an.
Sie dokumentieren und präsentieren ihre Ergebnisse auch unter Verwendung von geeigneten
Anwendungsprogrammen.
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Inhalte:
- Technologieschema
- pneumatische und hydraulische Leistungsteile
- Versorgungseinheit
- Sensoren
- Stoff-, Energie-, Informationsfluss
- Stromlaufpläne
- Druckmedien
- Drücke, Kräfte,
- Geschwindigkeiten, Volumenstrom
- Betriebsarten
- Anlagensicherheit
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| Lernfeld 7: |
Montieren von technischen Teilsystemen |
2. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 40 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen die Montage von technischen Teilsystemen. Mit Hilfe
von technischen Zeichnungen, Anordnungsplänen und Stücklisten führen sie eine
Funktionsanalyse durch.
Sie erstellen Montagepläne unter Berücksichtigung von Funktionen und Eigenschaften der
Bauelemente.
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die für die Montage notwendigen Kennwerte,
wählen die erforderlichen Werkzeuge und Hilfsmittel aus und montieren die Baugruppen.
Sie führen die Funktionskontrolle durch und erstellen Prüfprotokolle. Sie bewerten
Prüfergebnisse, optimieren Montageabläufe und berücksichtigen deren Wirtschaftlichkeit.
Sie dokumentieren und präsentieren die Arbeitsergebnisse. Dabei wenden sie verschiedene
Formen der Visualisierung an.
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Inhalte:
- Achsen und Wellen
- Gleitlager
- Wälzlager
- Führungen
- Dichtungen
- Reibung, Wärmedehnung
- Welle-Nabe-Verbindungen
- Flächenpressung
- Festigkeitskenngrößen
- Passungsarten
- Passungssysteme
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| Lernfeld 8: |
Fertigen auf numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen |
2. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 60 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler fertigen Bauelemente durch Einzel- und Serienfertigung auf
numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen. Sie lesen und erstellen Skizzen und
Teilzeichnungen und entnehmen ihnen die erforderlichen Informationen für die CNC-Fertigung.
Sie ermitteln die technologischen und geometrischen Daten für die Bearbeitung und erstellen
Arbeits- und Werkzeugpläne. Die Schülerinnen und Schüler planen die Einspannung für
Werkstücke und Werkzeuge und richten die Werkzeugmaschine ein. Sie entwickeln CNCProgramme
auch durch grafische Programmierverfahren und überprüfen sie durch
Simulationen.
Unter Anwendung ausgewählter Elemente des Qualitätsmanagements erstellen sie Prüfpläne
auch im Hinblick auf die Serienfertigung. Sie wählen Prüfmittel aus, bewerten die
Prüfergebnisse und optimieren auf dieser Grundlage den Fertigungsprozess, indem sie die
Einflüsse der Fertigungsparameter auf Maße, Oberflächengüte und Produktivität
berücksichtigen.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeitsschutzes an CNC-Maschinen.
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Inhalte:
- Koordinatenbemaßung
- Arbeitsplan, Werkzeugplan, Einrichteblatt
- Aufbau und Funktion von CNC-Maschinen
- Koordinatensysteme
- Bezugspunkte
- Geometriedaten
- Technologiedaten
- Programmaufbau
- Werkzeugkorrekturen
- attributive und variable Merkmalsprüfung
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| Lernfeld 9: |
Instandsetzen von technischen Systemen |
2. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 40 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler setzen technische Systeme instand. Sie planen
Instandsetzungsmaßnahmen für technische Systeme unter Berücksichtigung betrieblicher und
wirtschaftlicher Forderungen. Dazu beschaffen sie die notwendigen technischen
Informationen.
Die Schülerinnen und Schüler demontieren Teilsysteme in Baugruppen und Bauelemente
unter Berücksichtigung der jeweiligen Schnittstellen und wählen die erforderlichen
Werkzeuge und Hilfsmittel aus.
Sie analysieren Fehler und dokumentieren diese. Sie ermitteln die zu ersetzenden
Bauelemente, planen die Ersatzbeschaffung und wählen geeignete Hilfs- und Betriebsstoffe
aus. Sie ersetzen die defekten Bauelemente und montieren das System.
Während der Instandsetzung entscheiden sie, ob und welche Unterstützung von anderen
Fachabteilungen notwendig ist.
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Funktion und bereiten die Abnahme vor.
Sie planen die fachgerechte Entsorgung der defekten Teile und der verbrauchten Hilfsstoffe.
Sie wenden die Bestimmungen zur Arbeitssicherheit und zum Umweltschutz an.
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Inhalte:
- Gesamtzeichnungen
- Schaltpläne
- zustands- und ausfallbedingte Instandsetzung
- Stillstandszeiten, Ausfallkosten
- Abnutzungsvorrat
- Verschleiß
- Schmierstoffe
- Fehleranalyse
- Instandsetzungsvorschriften
- Inspektionsberichte
- Ersatzteillisten
- Demontage-/Montagepläne
- Abnahmeprotokoll
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| Lernfeld 10: |
Herstellen und Inbetriebnehmen von technischen Systemen |
3. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler stellen technische Systeme her und nehmen sie in Betrieb.
Anhand von Gesamtzeichnungen beschreiben sie Funktionszusammenhänge von
Bauelementen und Baugruppen. Sie nehmen Änderungsaufträge entgegen, fertigen Skizzen
an, führen notwendige Berechnungen durch und wählen geeignete Fertigungsverfahren aus.
Die Schülerinnen und Schüler wählen Bauelemente und Baugruppen nach Funktion bzw.
Vorgabe aus.
Sie planen den Arbeitsablauf auch unter Berücksichtigung ergonomischer Gesichtspunkte.
Sie legen Montagehilfsmittel fest und stellen die Einzelteile für die Montage zusammen. Die
Schülerinnen und Schüler entscheiden, ob Fachabteilungen hinzuzuziehen sind.
Sie fügen Teilsysteme zu Gesamtsystemen und nehmen sie in Betrieb. Die geforderten
Parameter werden eingestellt, geprüft und dokumentiert. Die Schülerinnen und Schüler
erstellen Bedienungsanleitungen. Sie protokollieren die Übergabe des technischen Systems an
den Kunden.
Die Schülerinnen und Schüler beachten die Vorschriften des Arbeits- und Umweltschutzes
sowie ökonomische Gesichtspunkte.
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Inhalte:
- Pflichtenheft
- Getriebe
- Kupplungen
- Pumpen
- elektrische Antriebe
- mechanische und elektrische Kenngrößen und Kennlinien
- Schweißen, Kleben
- Hebezeuge
- Anschlagen von Lasten
- Sicherheitseinrichtungen
- Kundengespräch
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| Lernfeld 11: |
Überwachen der Produkt- und Prozessqualität |
3. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 60 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler überwachen die Produkt- und Prozessqualität und führen
Maschinen- und Prozessfähigkeitsuntersuchungen nach Auftrag und Anweisung durch. Sie planen
die Durchführung, nehmen Prozessdaten auf und bewerten die ermittelten Kenngrößen auch mit
Hilfe von Grafiken. Sie unterscheiden systematische von zufälligen Einflussgrößen und ermitteln
diese für ausgewählte Prozesse anhand von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen. Die
Schülerinnen und Schüler wenden statistische Verfahren der Qualitätssicherung in der laufenden
Produktion auch unter Verwendung von Anwendersoftware an. Sie dokumentieren die Einhaltung
der Prozess- und Produktqualität nach Kundenvorgaben. Sie überwachen den Produktionsprozess
mit Methoden der Qualitätssicherung in der Massen- und Serienfertigung. Dabei nehmen sie
Prozesskenngrößen für variable und attributive Produktmerkmale auf und führen und
interpretieren Prozessregelkarten. Sie dokumentieren den zeitlichen Verlauf eines Prozesses und
leiten aus den Qualitätsdaten Korrekturmaßnahmen am Prozess ab.
Sie präsentieren Qualitätsdaten, diskutieren Konsequenzen für den Produktionsprozess und
sichern die Ergebnisse.
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Inhalte:
- Qualitätsnormen
- statistische Prozessregelung
- Qualitätsregelkarten
- Ursache-Wirkungs-Diagramme
- Maschinenfähigkeitsindizes
- Prozessfähigkeitsindizes
- Normalverteilung
- Histogramme
- Standardabweichung, arithmetischer Mittelwert, Medianwert, Spannweite
- Prüfanweisungen
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| Lernfeld 12: |
Instandhalten von technischen Systemen |
3. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 60 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler halten technische Systeme instand, indem sie Maßnahmen zur
Verbesserung der Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit planen und durchführen. Sie nehmen
Kundenaufträge zur Instandhaltung von technischen Systemen an.
Sie untersuchen Systeme hinsichtlich der Ursachen der festgestellten Fehler. Dazu nutzen sie
technische Unterlagen auch in englischer Sprache. Sie grenzen Teilsysteme ab und bestimmen
die Eingangs- und Ausgangsgrößen.
Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Prüfverfahren und Prüfmittel aus und wenden
diese an. Aus den Fehlerursachen und der Fehlerhäufigkeit ermitteln sie Schwachstellen,
analysieren und bewerten diese unter Anwendung geeigneter Methoden auch hinsichtlich
Belastung und Verschleiß. Sie beraten den Kunden bezüglich möglicher Maßnahmen zur
Verbesserung und erstellen die hierfür notwendigen Unterlagen und Pläne.
Die Schülerinnen und Schüler beschaffen die notwendigen Bauelemente, stellen die
Funktionsfähigkeit des technischen Systems wieder her und dokumentieren ihre Ergebnisse.
Nach Abschluss der Instandhaltung übergeben sie das technische System dem Kunden.
Sie berücksichtigen wirtschaftliche und rechtliche Folgen von Instandhaltungsarbeiten und
deren Einfluss auf die Qualitätsanforderungen an die Produktion und das Produkt.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes.
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Inhalte:
- ausfallbedingte, zustandsbedingte und vorbeugende Instandhaltung
- Schadensanalyse
- Werkstoffprüfverfahren
- Wärmebehandlungsverfahren
- statistische Fehlerauswertung
- Paretoanalyse
- Kostenvoranschläge
- Ausfallzeiten
- Instandhaltungskosten
- Produkthaftung unter Beachtung des Qualitätsmanagements
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| Lernfeld 13: |
Sicherstellen der Betriebsfähigkeit automatisierter Systeme |
3. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler sichern die Betriebsfähigkeit automatisierter Systeme. Hierzu
analysieren sie automatisierte Systeme unter Verwendung von technischen Dokumentationen
auch in englischer Sprache.
Für einzelne Teilsysteme entwickeln sie unter Berücksichtigung des vorgegebenen
Prozessablaufes und der Herstellerunterlagen Lösungen zur Prozessoptimierung.
Zur Behebung von Betriebsstörungen erarbeiten sie Strategien zur Fehlereingrenzung, wenden
sie an und beseitigen die Fehler unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte.
Die Schülerinnen und Schüler modifizieren Systeme, testen, dokumentieren und präsentieren
ihre Lösungen. Sie berücksichtigen notwendige Maßnahmen zum Arbeitsschutz beim
Umgang mit Fertigungs- und Handhabungssystemen.
Sie bewerten die ökonomischen und gesellschaftlichen Aspekte der Automatisierungstechnik
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Inhalte:
- elektropneumatische und elektrohydraulische Funktionseinheiten
- Steuerung
- Regelung
- Programmierbare Steuerungen
- Betriebsarten
- Ablaufsprache, Funktionsbausteinsprache
- flexible Handhabungssysteme
- Schnittstellen
- Instandhaltungsvorschriften
- Sicherheitseinrichtungen
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| Lernfeld 14: |
Planen und Realisieren technischer Systeme |
4. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 60 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen und realisieren technische Systeme. Sie analysieren
Projektaufträge im Hinblick auf ihre Durchführbarkeit und definieren die Ziele.
Die Schülerinnen und Schüler übernehmen die Projektorganisation, dokumentieren den
Projektfortschritt, analysieren und bewerten den Verlauf und leiten notwendige Maßnahmen
ein. Sie beachten die Vorgaben des Qualitätsmanagements und sichern dadurch die Qualität
von Produkten und Prozessen.
Sie erstellen Dokumentationen und präsentieren ihre Ergebnisse. Dabei verwenden sie aktuelle
Informations- und Kommunikationsmedien.
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Projektergebnisse und Handlungsprozesse unter lernund
arbeitsorganisatorischen, technischen, ökologischen und ökonomischen Aspekten.
|
Inhalte:
- Lasten-/ Pflichtenheft
- Projektstrukturplan
- Evaluation
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| Lernfeld 15: |
Optimieren von technischen Systemen |
4. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 60 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler optimieren technische Systeme. Dabei untersuchen sie
störungsfrei arbeitende Systeme und Produktionsabläufe hinsichtlich der
Optimierungsmöglichkeiten in Bezug auf Ergonomie, Gesundheits-, Umweltschutz und
Wirtschaftlichkeit.
Sie erarbeiten Verbesserungsvorschläge auch unter Berücksichtigung technologischer
Entwicklungen sowie neuer Werk- und Hilfsstoffe. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren
die Vorschläge, moderieren die Entscheidungsfindung in Arbeitsgruppen, schätzen den
wirtschaftlichen Nutzen ein und entscheiden über eine Weiterleitung der
Optimierungsvorschläge an das betriebliche Vorschlagswesen.
Sie planen Optimierungsmaßnahmen und entscheiden über eine eigenverantwortliche
Durchführung. Sie dokumentieren die durchgeführten Arbeiten.
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Inhalte:
- Arbeitsorganisation
- Ideenmanagement
- Wissensmanagement
|