Berufsbildungszentrum Mölln
Regionales Berufsbildungszentrum
des Kreises Herzogtum Lauenburg
Rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts
Metallbauer/ Metallbauerin (Fachrichtung: Konstruktionstechnik)
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Unterrichtsstunden
bezogen auf die
3 1/2-jährige Berufsausbildung
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| Berufsbezogene Lernbereiche |
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Funktionsanalyse
Konstruktionstechnik
Wahlpflichtbereich
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540
480
120
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| Berufsfeldübergreifende Unterrichtsfächer |
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Wirtschaft/Politik
Kommunikation
Englisch
Sport
Religionsgespräch
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280
100
80
80
1)
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1680 |
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1) Nach den Bestimmungen der Rahmenstundentafel
Hinweis: Klicken Sie auf die Nummern der Lernfelder, um weitere Informationen zu erhalten.
Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf
Metallbauer/Metallbauerin |
| Lernfelder | Zeitrichtwerte |
| Nr. | | 1. Jahr | 2. Jahr | 3. u. 4. Jahr |
| 1 |
Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen |
80 |
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| 2 |
Fertigen von Bauelementen mit Maschinen |
80 |
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| 3 |
Herstellen von einfachen Baugruppen |
80 |
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| 4 |
Warten technischer Systeme |
80 |
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| 5 |
Herstellen von Blechbauteilen |
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80 |
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| 6 |
Herstellen von Konstruktionen aus Profilen |
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80 |
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| 7 |
Herstellen von Umformteilen |
|
60 |
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| 8 |
Demontieren und Montieren von Baugruppen in der Werkstatt |
|
60 |
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| |
Fachrichtung Konstruktionstechnik |
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| 9a |
Herstellen von Stahl- und Metallbaukonstruktionen |
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100 |
| 10a |
Herstellen von Türen, Toren und Gittern |
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|
100 |
| 11a |
Herstellen von Fenstern, Fassaden und Glasanbauten |
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|
60 |
| 12a |
Herstellen von Treppen und Geländern (im 4. Jahr) |
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|
80 |
| 13a |
Instandhalten von Systemen des Metall- und Stahlbaus (im 4. Jahr) |
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|
60 |
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Summe (insgesamt 1020 Std.) |
320 |
280 |
420 |
| Lernfeld 1: |
Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen |
1. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler bereiten das Fertigen von berufstypischen Bauelementen mit handgeführten
Werkzeugen vor. Dazu werten sie Anordnungspläne und einfache technische Zeichnungen
aus.
Sie erstellen und ändern Teilzeichnungen sowie Skizzen für Bauelemente von Funktionseinheiten
und einfachen Baugruppen. Stücklisten und Arbeitspläne werden auch mit Hilfe von Anwendungsprogrammen
erarbeitet und ergänzt.
Auf der Basis der theoretischen Grundlagen der anzuwendenden Technologien planen sie die Arbeitsschritte
mit den erforderlichen Werkzeugen, Werkstoffen, Halbzeugen und Hilfsmitteln. Sie
bestimmen die notwendigen technologischen Daten und führen die erforderlichen Berechnungen
durch.
Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Prüfmittel aus, wenden diese an und erstellen die
entsprechenden Prüfprotokolle.
In Versuchen werden ausgewählte Arbeitsschritte erprobt, die Arbeitsergebnisse bewertet und die
Fertigungskosten überschlägig ermittelt.
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren und präsentieren die Arbeitsergebnisse.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes.
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Inhalte:
-
Einzelteilzeichnungen
- Gruppen- oder Montagezeichnungen
- Technische Unterlagen und Informationsquellen
- Funktionsbeschreibungen
- Fertigungspläne
- Eisen- und Nichteisenmetalle
- Eigenschaften metallischer Werkstoffe
- Kunststoffe
- Allgemeintoleranzen
- Halbzeuge und Normteile
- Bankwerkzeuge, Elektrowerkzeuge
- Hilfsstoffe
- Grundlagen und Verfahren des Trennens und des Umformens
- Prüfen
- Material-, Lohn- und Werkzeugkosten
- Masse von Bauteilen, Stückzahlberechnung
- Präsentationstechniken
- Normen
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| Lernfeld 2: |
Fertigen von Bauelementen mit Maschinen |
1. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler bereiten das maschinelle Herstellen von berufstypischen Bauelementen
vor. Dazu werten sie Gruppenzeichnungen, Anordnungspläne und Stücklisten aus. Sie
erstellen und ändern Teilzeichnungen und die dazugehörigen Arbeitspläne auch mit Hilfe von
Anwendungsprogrammen.
Sie wählen Werkstoffe unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Eigenschaften aus und ordnen sie
produktbezogen zu.
Sie planen die Fertigungsabläufe, ermitteln die technologischen Daten und führen die notwendigen
Berechnungen durch.
Sie verstehen den grundsätzlichen Aufbau und die Wirkungsweise der Maschinen und wählen diese
sowie die entsprechenden Werkzeuge auftragsbezogen unter Beachtung funktionaler, technologischer
und wirtschaftlicher Kriterien aus und bereiten die Maschinen für den Einsatz vor.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Beurteilungskriterien, wählen Prüfmittel aus und wenden
sie an, erstellen und interpretieren Prüfprotokolle.
Sie präsentieren die Arbeitsergebnisse, optimieren die Arbeitsabläufe und entwickeln Alternativen.
Dabei nutzen sie die modernen Medien und Präsentationsformen.
In Versuchen erproben sie ausgewählte Arbeitsschritte und auch alternative Möglichkeiten und bewerten
die Arbeitsergebnisse.
Sie kennen die Einflüsse des Fertigungsprozesses auf Maße und Oberflächengüte. Sie setzen sich
mit den Einflüssen auf den Fertigungsprozess auseinander und berücksichtigen dabei die Bedeutung
der Produktqualität.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes.
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Inhalte:
- Technische Zeichnungen und Informationsquellen
- Fertigungspläne
- Funktionsbeschreibungen
- Auswahlkriterien für Prüfmittel und Anwendungen
- ISO – Toleranzen
- Oberflächenangaben
- Messfehler
- Bohren, Senken, Reiben, Fräsen, Drehen
- Funktionseinheiten von Maschinen und deren Wirkungsweise
- Standzeiten von Werkzeugen
- Fertigungsdaten und deren Berechnungen
- Kühl- und Schmiermittel
- Grundlagen des Qualitätsmanagements
- Werkzeug- und Maschinenkosten, Materialverbrauch, Arbeitszeit
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| Lernfeld 3: |
Herstellen von einfachen Baugruppen |
1. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler bereiten das Herstellen von einfachen Baugruppen vor. Dazu lesen
sie berufstypische Gesamt- und Gruppenzeichnungen, Anordnungspläne und einfache Schaltpläne
und können die Funktionszusammenhänge der Baugruppen beschreiben und erklären.
Sie erstellen und ändern Teil- und Gruppenzeichnungen sowie Stücklisten und wenden Informationen
aus technischen Unterlagen an. Auch unter Verwendung von Lernprogrammen planen sie einfache
Steuerungen und wählen die entsprechenden Bauteile aus.
Sie beschreiben die sachgerechte Montage von Baugruppen und vergleichen Montagevorschläge
auch unter Anwendung fach- und englischsprachlicher Begriffe. Einzelteile werden systematisch
und normgerecht gekennzeichnet. Die Schülerinnen und Schüler verwenden Montageanleitungen
und entwickeln Montagepläne unter Berücksichtigung von Montagehilfsmitteln und
kundenspezifischen Anforderungen.
Sie unterscheiden Fügeverfahren nach ihren Wirkprinzipien und ordnen sie anwendungsbezogen zu.
Sie wählen die erforderlichen Werkzeuge, Normteile und Vorrichtungen produktbezogen aus und
organisieren einfache Montagearbeiten im Team.
Sie entwickeln Prüfkriterien für Funktionsprüfungen, erstellen Prüfpläne und Prüfprotokolle und
dokumentieren und präsentieren diese. Sie bewerten Prüfergebnisse, beseitigen Qualitätsmängel,
optimieren Montageabläufe und berücksichtigen deren Wirtschaftlichkeit.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes.
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Inhalte:
- Teil-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen, Anordnungspläne
- Technische Informationsquellen
- Funktionsbeschreibungen
- Stückliste und Montagepläne
- Montagebeschreibungen
- Werkzeuge, Vorrichtungen
- Werk-, Hilfs- und Zusatzstoffe
- Grundlagen des kraft-, form- und stoffschlüssigen Fügens
- Normteile
- Grundlagen des Qualitätsmanagements
- Funktionsprüfung
- Kraft- und Drehmomentberechnungen
- Grundlagen der Steuerungstechnik
- Arbeitsorganisation und Arbeitsplanung
- Montagekosten
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| Lernfeld 4: |
Warten technischer Systeme |
1. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Wartung von technischen Systemen insbesondere von
Betriebsmitteln vor und ermitteln Einflüsse auf deren Betriebsbereitschaft. Dabei bewerten sie die
Bedeutung dieser Instandhaltungsmaßnahme unter den Gesichtspunkten Sicherheit, Verfügbarkeit
und Wirtschaftlichkeit.
Sie lesen Anordnungspläne, Wartungspläne und Anleitungen auch in englischer Sprache. Sie planen
Wartungsarbeiten und bestimmen die notwendigen Werkzeuge und Hilfsstoffe. Sie wenden die
Grundlagen der Elektrotechnik und der Steuerungstechnik an und erklären einfache Schaltpläne in
den verschiedenen Gerätetechniken.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Dabei berücksichtigen sie
besonders die Sicherheitsvorschriften für elektrische Betriebsmittel. Sie messen und berechnen
elektrische und physikalische Größen. Sie bewerten und diskutieren ihre Arbeitsergebnisse und
stellen diese dar.
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Inhalte:
- Grundbegriffe der Instandhaltung
- Wartungspläne
- Anordnungspläne
- Betriebsanleitungen
- Betriebsorganisation
- Verschleißursachen, Störungsursachen
- Schmier- und Kühlschmierstoffe, Entsorgung
- Korrosionsschutz und Korrosionsschutzmittel
- Funktionsprüfung
- Instandhaltungs- und Ausfallkosten, Störungsfolgen
- Schadensanalyse
- Größen im elektrischen Stromkreis, Ohmsches Gesetz
- Gefahren des elektrischen Stroms, elektrische Sicherheit
- Normen und Verordnungen
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| Lernfeld 5: |
Herstellen von Blechbauteilen |
2. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung eines mehrteiligen Blechbauteiles unter
Berücksichtigung von Funktion, Form und Materialauswahl. Sie präsentieren, vergleichen und
bewerten die Lösungsvorschläge. Sie erstellen und ändern Zeichnungen und Stücklisten auch
mit Hilfe von Anwendungsprogrammen.
Die Schülerinnen und Schüler planen die Arbeitsschritte und wählen nach technologischen
und wirtschaftlichen Gesichtspunkten Trenn-, Umform- und Fügeverfahren aus. Flächen,
Volumen und Massen werden auftragsbezogen ermittelt.
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Betriebssicherheit der Maschinen und die
zulässige elektrische Leistung.
Sie prüfen, bewerten und diskutieren ihre Arbeitsergebnisse.
Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes.
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Inhalte:
- Einzelteil- und Gesamtzeichnungen
- Geometrische Grundkonstruktionen, Abwicklungen
- Anwendersoftware für Abwicklungen
- Präsentationsmethoden, Kommunikationsfähigkeit
- Unlegierte und legierte Stähle, Aluminium
- Werkstoffeigenschaften
- Lieferzustand, Oberflächengüte
- Scherschneiden, Sägen, thermisches Trennen, Wasserstrahlschneiden
- Schwenkbiegen, Gesenkbiegen, Walzbiegen
- Fertigen mit CNC-gesteuerten Maschinen
- Blechversteifungen
- Fügen durch Falzen, Nieten und Schrauben
- Punkt-, Rollennahtschweißen
- Schutzgasschweißen
- Hilfsstoffe
- Elektrische Leistung
- Kosten beim Schweißen und thermischen Trennen
- Schnittgeschwindigkeit und Drehzahl
- Normen und technische Regeln
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| Lernfeld 6: |
Herstellen von Konstruktionen aus Profilen |
2. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung von Konstruktionen aus Profilen. Dazu
lesen, erstellen und ändern sie Zeichnungen. Sie gehen auf spezielle Kundenwünsche ein und
erstellen Planungsunterlagen nach Maßaufnahme.
Die Schülerinnen und Schüler organisieren Fertigungsabläufe und ermitteln die technologischen
Daten auch mit Hilfe von Anwenderprogrammen. Sie beachten die Verträglichkeit
unterschiedlicher Werkstoffe hinsichtlich der elektrischen Spannungsreihe und wählen
Möglichkeiten für einen passiven und aktiven Korrosionsschutz aus.
Die Schülerinnen und Schüler berechnen die für die Konstruktion notwendigen Größen und
wählen unter ökonomischen und technologischen Gesichtspunkten Werkstoffe, Profile und
Fertigungsverfahren aus.
Sie entwickeln Beurteilungskriterien und bestimmen Prüfverfahren und Prüfmittel. Sie prüfen
die ausgeführten Arbeiten und bewerten, diskutieren und dokumentieren die Ergebnisse.
Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes,
insbesondere im Umgang mit elektrischen Maschinen.
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Inhalte:
- Gesamtzeichnungen
- Fertigungszeichnungen
- Materiallisten, Arbeitspläne, technologische Daten, Normteile
- Anwenderprogramme
- Profile aus unlegierten und legierten Stählen, Aluminium
- Maschinelles Trennen
- Schutzgasschweißen, Schweißparameter
- Schweißnahtvorbereitung, Schweißpositionen
- Schweißzusatzstoffe, Schweißhilfsstoffe
- Schweißnahtbeurteilung und -nachbehandlung
- Arbeitsschutz beim Schweißen und beim Umgang mit technischen Gasen
- Gefügeaufbau
- Gefügeveränderung durch Wärmeeinwirkung
- Spannungsarmglühen
- Kalt- und Warmrichten
- Korrosionsarten
- Normen
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| Lernfeld 7: |
Herstellen von Umformteilen |
2. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 60 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung von Umformteilen. Dazu erstellen sie
auftragsbezogen Skizzen und Zeichnungen.
Sie planen die Fertigungsabläufe, wählen die Werkstoffe und Profile aus. Sie führen
erforderliche Berechnungen durch und wählen die Werkzeuge, Maschinen und Prüfmittel aus.
Sie beschaffen sich Informationen zu den technologischen Eigenschaften der Werkstoffe und
den Gefügeveränderungen beim Kalt- und Warmumformen auch mit Hilfe elektronischer
Medien. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Lösungen auch unter Berücksichtigung von
Kundenwünschen. Sie diskutieren und dokumentieren die Ergebnisse.
Die Schülerinnen und Schüler wählen auftragsbezogen Werkstoffprüfverfahren aus und
kennen deren fachgerechte Anwendung. Sie diskutieren die Ergebnisse, insbesondere
Qualitätsmängel und Fehlerursachen.
Sie wenden die Richtlinien und Normen des betrieblichen Qualitätsmanagements an.
Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes
und den verantwortungsbewussten Umgang mit den Betriebsmitteln.
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Inhalte:
- Arbeitsplan
- Einzelteilzeichnung
- Kunden- und mitarbeiterorientierte Kommunikation
- Konfliktmanagement
- Werkstoff- und Energiekosten
- Rohlängenberechnung
- Anwärmlänge, gestreckte Länge
- Manuelles und maschinelles Warm- und Kaltumformen
- Schmiedewerkzeuge und Maschinen
- Biegevorrichtungen, Profilbiegemaschinen
- Schmiedbarkeit, Umformtemperaturen
- Glühfarben
- Vierkant-, Flach- und Rundschmieden
- Herstellen von einfachen Werkzeugen
- Kaltverfestigung, Rekristallisationsglühen
- Werkstattprüfverfahren
- Normen
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| Lernfeld 8: |
Demontieren und Montieren von Baugruppen in der Werkstatt |
2. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 60 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen die Demontage und Montage von Bauelementen und
Baugruppen einer Metallbau– oder Stahlbaukonstruktion. Sie erarbeiten Lösungsvorschläge,
bewerten diese und treffen eine Auswahl.
Sie planen die Arbeitsschritte unter Berücksichtigung der erforderlichen Bauteile, Werkzeuge,
Prüfmittel, Herstellerangaben und Sicherheitsmaßnahmen. Sie sind in der Lage, die Teile
montagegerecht zuzuordnen und zu kennzeichnen.
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen bei der Demontage die Wiederverwendbarkeit
sowie die umweltgerechte Entsorgung von Bauelementen, Baugruppen und Hilfsstoffen.
Bei der Montage beachten sie die Forderungen des vorbeugenden Umweltschutzes.
Sie führen die notwendigen Berechnungen durch und geben Möglichkeiten der
Funktionsprüfung an. Die Schülerinnen und Schüler diskutieren und bewerten ihre
Arbeitsergebnisse und dokumentieren sie.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeitsschutzes, insbesondere beim Heben und Bewegen
der Lasten von Hand.
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Inhalte:
- Skizzen
- Einzelteil- und Gesamtzeichnungen
- Demontage und Montagepläne, Anordnungspläne
- Bauelemente und Baugruppen: Vorrichtungen, Gestelle, Beschläge
- Schraub-, Klemm- und Steckverbindungen
- Berechnungen: Massen, Kräfte, Momente
- Hebezeuge, Anschlagmittel
- Montagehilfsmittel
- Entsorgungsvorschriften, Wiederaufbereitung
- Normen, technische Regeln
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| Lernfeld 9a: |
Herstellen von Stahl- und Metallbaukonstruktionen |
3. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 100 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung von Stahl- und Metallbaukonstruktionen.
Dabei lesen sie Zeichnungen aus verschiedenen Konstruktionsbereichen und
unterscheiden Bauteile und Baugruppen. Sie beschreiben die Einwirkungen, leiten die
Bauteilbeanspruchungen ab und erklären das Sicherheitskonzept. Sie erläutern die
Brandschutzvorschriften und wählen Brandschutzmaßnahmen aus.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Realisierungsmöglichkeiten für Bauteile und
Baugruppen. Sie bestimmen Bauteildimensionen und wählen Halbzeuge aus. Sie planen den
Fertigungsablauf und erstellen Fertigungsunterlagen unter Berücksichtigung von Festigkeits-,
Fertigungs-, Transport- und Montagegesichtspunkten.
Sie bestimmen die Korrosionsschutzmaßnahmen.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Einrichtung von Baustellen.
Sie planen Montageabläufe und bestimmen Montagemittel.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes, insbesondere auf
Baustellen, sowie den verantwortungsbewussten Umgang mit den Betriebsmitteln.
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Inhalte:
- Bauzeichnungen, Stahlbauzeichnungen, Netzpläne
- Lastannahmen für Bauten
- Baustoffklassen, Feuerwiderstandsklassen
- Festigkeitsberechnungen: Zug, Druck, Flächenpressung und Abscherung
- Berechnung von Schraub- und Schweißverbindungen
- Charakteristische Werte, Teilsicherheitsbeiwerte, Bemessungswerte
- Kostenberechnung
- Pfetten, Träger, Stützen, Windverbände
- Fachwerke, Rahmen
- Lager, Anschlüsse, Stöße, Regelanschlüsse
- Dächer, Decken, Wände
- Oberflächenbehandlung
- Schraubverbindungen, Nietverbindungen
- Schweißverbindungen
- Schweißfolgepläne
- Schweißnahtbeurteilung
- Hebezeuge, Anschlagarten, Anschlagmittel
- Personensicherungen
- Arbeits- und Schutzgerüste
- Normen
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| Lernfeld 10a: |
Herstellen von Türen, Toren und Gittern |
3. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 100 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen das Herstellen von Türen, Toren und Gittern. Dabei
lesen sie Zeichnungen und fertigen Skizzen nach Maßaufnahme und Kundenwünschen an. Sie
ermitteln die Anforderungen an die Bauteile und beachten die Bauvorschriften. Sie erarbeiten
Lösungsvorschläge, diskutieren diese und begründen ihre Auswahl.
Die Schülerinnen und Schüler planen für gesteuerte Türen und Tore die Gesamtfunktion, die
Teilfunktionen und entwickeln den Funktionsplan. Sie leiten die erforderlichen Eingangs- und
Ausgangssignale ab und entwickeln die logischen Verknüpfungen zwischen diesen Signalen.
Sie wählen anwendungsbezogen Steuerungssysteme und Gerätetechniken aus. Sie legen
Bauglieder fest, erstellen Schaltpläne, bauen Steuerungen auf und nehmen sie in Betrieb.
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen den Fertigungsablauf und erstellen Fertigungsunterlagen
unter Berücksichtigung der Halbzeuge. Sie prüfen die Qualität und Funktion. Sie
planen den Transport der Konstruktionen und ihre Montage.
Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes.
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Inhalte:
- Bauzeichnungen, Konstruktionszeichnungen
- Maßordnung im Hochbau
- Aufmaßerstellung
- Normen, Bauordnungen, Wärmeschutzverordnung
- Feuerschutz, Rauchschutz, Einbruchhemmung
- Drehpunktbestimmungen
- Bauarten
- Profilsysteme
- Bänder, Schlösser, Schließanlagen, Türschließer und -öffner, Torantriebe
- Steuerungsarten, Steuerungsfunktionen, Logikplan
- Elektrik, Pneumatik, Hydraulik
- Sensoren, Aktoren, Prozessoren
- Korrosionsschutz
- Transportsicherung, Verpackung
- Montageanweisungen, Befestigungstechnik, Ausrichten der Bauteile bei der Montage
- Einstellarbeiten
- Kundeneinweisung
- Zuschnittlängen, Gitterteilungen, Längenänderung, Lagerkräfte
- Festigkeitsberechnungen
- Kostenrechnung
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| Lernfeld 11a: |
Herstellen von Fenstern, Fassaden und Glasanbauten |
3. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen das Herstellen von Fenstern, Fassaden und Glasanbauten.
Sie fertigen Skizzen und Zeichnungen nach Maßaufnahme unter Berücksichtigung
von Kundenwünschen an und wenden Planungsunterlagen der Systemhersteller auch unter
Nutzung elektronischer Medien an. Sie ermitteln die Anforderungen an die Bauteile und
entwickeln Lösungsvorschläge unter verantwortungsbewusster Anwendung der Bauphysik.
Sie präsentieren ihre Ergebnisse im Kundengespräch.
Die Schülerinnen und Schüler planen Steuerungen für ausgewählte Konstruktionen. Sie
erstellen Fertigungsunterlagen, bestimmen den Fertigungsablauf und beachten den sorgfältigen
Umgang mit Profilen und Zubehör. Sie setzen Werkzeuge und Maschinen werkstoffbezogen
ein. Sie überprüfen die Konstruktion auf zeichnungsgerechte Fertigung und Funktion
und berücksichtigen Besonderheiten des Transports der Konstruktionen und ihrer Montage.
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Funktionen der montierten Konstruktionen und
erklären sie dem Kunden.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes unter besonderer
Berücksichtigung der Wiederverwertbarkeit von Aluminium und Kunststoffen.
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Inhalte:
- Bauzeichnungen, Konstruktionszeichnungen
- Systemzeichnungen, Zuschnittliste
- Maßordnung im Hochbau
- Bauarten, Darstellungsweise
- Wärme-, Feuchte-, Schall- und Sonnenschutz
- Dampfdiffusion
- Energiebilanz, Wärmedurchgang
- Fugendichtheit
- Fassadenbauweise
- Profilbearbeitungsmaschinen
- Fertigungsdaten, Schnittgeschwindigkeit
- Hilfsstoffe
- Fügen von Rahmenbauteilen, Eckverbindungen
- Verglasungen, Dichtungen
- Beschläge
- Antriebe, Sicherungseinrichtungen
- Wettergeführte Beschattungssysteme
- Befestigungstechnik
- Montageanweisungen
- Bauanschlussfugen, Dämm- und Dichtstoffe
- Kostenermittlung
- Normen
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| Lernfeld 12a: |
Herstellen von Treppen und Geländern |
4. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 80 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen das Herstellen von Treppen und Geländern. Dazu lesen
sie Bauzeichnungen, nehmen Maße auf, fertigen Skizzen an und beraten Kunden.
Sie berücksichtigen die Vorgaben der Normen und der Landesbauordnung und erkennen deren
Bedeutung. Sie führen Berechnungen durch, unterscheiden Bauarten und erstellen auch mit
Hilfe von Zeichnungs- und Berechnungsprogrammen Lösungsvorschläge.
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen Konstruktionsmerkmale unter kosten-, werkstoff-,
fertigungsspezifischen und ästhetischen Gesichtspunkten. Sie ermitteln mit Tabellen die
Konstruktionsmaße unter Berücksichtigung der Lasten und der Transportmöglichkeiten.
Sie erstellen Fertigungsunterlagen und bestimmen den Fertigungsablauf.
Die Schülerinnen und Schüler planen anforderungs- und bauwerksbezogen die Befestigung
der Konstruktionen am Bauwerk.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes.
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Inhalte:
- Bauzeichnungen
- Konstruktionszeichnungen
- Treppen- und Geländerbauarten
- Treppen- und Geländerbauteile
- Aufmaß und Berechnung
- Treppenaufriss
- Lastannahmen
- Bauteildimensionierung
- Werkstoff- und fertigungsgerechte Gestaltung
- Korrosionsschutz
- Montagehilfsmittel
- Befestigungsmittel, bauaufsichtlichte Zulassung
- Montageanweisungen
- Normen
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| Lernfeld 13a: |
Instandhalten von Systemen des Metall- und Stahlbaus |
4. Ausbildungsjahr Zeitrichtwert: 60 Stunden |
Zielformulierung:
Die Schülerinnen und Schüler planen die Instandhaltung von Systemen des Metall- und
Stahlbaus. Dazu untersuchen sie Konstruktionen und ermitteln Einflüsse auf deren
Betriebsbereitschaft. Sie erkennen die Bedeutung vorbeugender Instandhaltungsmaßnahmen
unter den Gesichtspunkten Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit.
Die Schülerinnen und Schüler analysieren Instandhaltungsvorschriften von Systemlieferanten
auch in englischer Sprache und planen Instandhaltungsmaßnahmen. Sie entscheiden, ob und
welche Unterstützung von anderen Fachabteilungen und Gewerken notwendig ist.
Sie bestimmen die dafür notwendigen Werkzeuge und Ersatzteile. Sie stellen die Lagerhaltung
häufig und kurzfristig benötigter Teile sicher.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln im Team Vorgehensweisen für die Fehlersuche. Sie
beschreiben die Fehlerursachen und geben Möglichkeiten zu ihrer Behebung an.
Ausgehend von Funktionsstörungen und den daraus resultierenden Reparaturen entwickeln sie
unterschiedliche Instandhaltungsstrategien. Sie dokumentieren die durchgeführten
Instandhaltungsmaßnahmen.
Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes,
den verantwortungsbewussten Umgang mit den Betriebsmitteln und die sachgerechte
Entsorgung von Hilfsstoffen.
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Inhalte:
- Gesamtzeichnungen
- Anordnungspläne
- Betriebsanleitungen, Instandhaltungsvorschriften
- Fehleranalyse und -dokumentation
- Ursachen und Beurteilung von Verschleißzuständen
- Demontage- und Montagepläne
- Wartung, Inspektion und Instandsetzung
- Instandhaltungs- und Ausfallkosten
- Instandhaltungspläne
- Wartungs- und Inspektionslisten
- Qualitätsmanagement
- Normen
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