Berufsbildungszentrum Mölln
Regionales Berufsbildungszentrum
des Kreises Herzogtum Lauenburg

Rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts

Überblick Stundentafel / Lernfelder Prüfungen Ansprechpartner Fort- und Weiterbildung Rechtsgrundlagen
 
Zerspanungsmechaniker
Zerspanungsmechanikerin
Unterrichtsstunden
bezogen auf die
3 1/2-jährige Berufsausbildung
Berufsbezogene Lernbereiche    
Fertigungstechnik
Arbeitsauftrag
Auftrags- und Funktionsanayse
Wahlpflichtbereich
340
340
340
120
 
Berufsfeldübergreifende Unterrichtsfächer    
Wirtschaft/Politik
Kommunikation
Englisch
Sport
Religionsgespräch
280
100
80
80
1)
 
  1680  

1) Nach den Bestimmungen der Rahmenstundentafel

 

Hinweis: Klicken Sie auf die Nummern der Lernfelder, um weitere Informationen zu erhalten.

Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf
Zerspanungsmechaniker/Zerspanungsmechanikerin
Lernfelder Zeitrichtwerte
Nr.  1. Jahr 2. Jahr 3. u. 4. Jahr
1 Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen 80    
2 Fertigen von Bauelementen mit Maschinen 80    
3 Herstellen von einfachen Baugruppen 80    
4 Warten technischer Systeme 80    
5 Herstellen von Bauelementen durch spanende Fertigungsverfahren   100  
6 Warten und Inspizieren von Werkzeugmaschinen   40  
7 Inbetriebnehmen steuerungstechnischer Systeme   60  
8 Programmieren und Fertigen mit numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen   80  
9 Herstellen von Bauelementen durch Feinbearbeitungsverfahren     80
10 Optimieren des Fertigungsprozesses     100
11 Planen und Organisieren rechnergestützter Fertigung     100
12 Vorbereiten und Durchführen eines Einzelfertigungsauftrages (im 4. Jahr)     60
13 Organisieren und Überwachen von Fertigungsprozessen in der Serienfertigung (im 4. Jahr)     80
  Summe (insgesamt 1020 Std.) 320 280 420

 

 
Lernfeld 1: Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler bereiten das Fertigen von berufstypischen Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen vor. Dazu werten sie Anordnungspläne und einfache technische Zeichnungen aus.
Sie erstellen und ändern Teilzeichnungen sowie Skizzen für Bauelemente von Funktionseinheiten und einfachen Baugruppen. Stücklisten und Arbeitspläne werden auch mit Hilfe von Anwendungsprogrammen erarbeitet und ergänzt.
Auf der Basis der theoretischen Grundlagen der anzuwendenden Technologien planen sie die Arbeitsschritte mit den erforderlichen Werkzeugen, Werkstoffen, Halbzeugen und Hilfsmitteln. Sie bestimmen die notwendigen technologischen Daten und führen die erforderlichen Berechnungen durch.
Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Prüfmittel aus, wenden diese an und erstellen die entsprechenden Prüfprotokolle.
In Versuchen werden ausgewählte Arbeitsschritte erprobt, die Arbeitsergebnisse bewertet und die Fertigungskosten überschlägig ermittelt.
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren und präsentieren die Arbeitsergebnisse. Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes.

Inhalte:

  • Teilzeichnungen
  • Gruppen- oder Montagezeichnungen
  • technische Unterlagen und Informationsquellen
  • Funktionsbeschreibungen
  • Fertigungspläne
  • Eisen- und Nichteisenmetalle
  • Eigenschaften metallischer Werkstoffe
  • Kunststoffe
  • Allgemeintoleranzen
  • Halbzeuge und Normteile
  • Bankwerkzeuge, Elektrowerkzeuge
  • Hilfsstoffe
  • Grundlagen und Verfahren des Trennens und des Umformens
  • Prüfen
  • Material-, Lohn- und Werkzeugkosten
  • Masse von Bauteilen, Stückzahlberechnung
  • Präsentationstechniken
  • Normen

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Lernfeld 2: Fertigen von Bauelementen mit Maschinen 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler bereiten das maschinelle Herstellen von berufstypischen Bauelementen vor. Dazu werten sie Gruppenzeichnungen, Anordnungspläne und Stücklisten aus. Sie erstellen und ändern Teilzeichnungen und die dazugehörigen Arbeitspläne auch mit Hilfe von Anwendungsprogrammen.
Sie wählen Werkstoffe unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Eigenschaften aus und ordnen sie produktbezogen zu.
Sie planen die Fertigungsabläufe, ermitteln die technologischen Daten und führen die notwendigen Berechnungen durch.
Sie verstehen den grundsätzlichen Aufbau und die Wirkungsweise der Maschinen und wählen diese sowie die entsprechenden Werkzeuge auftragsbezogen unter Beachtung funktionaler, technologischer und wirtschaftlicher Kriterien aus und bereiten die Maschinen für den Einsatz vor. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Beurteilungskriterien, wählen Prüfmittel aus und wenden sie an, erstellen und interpretieren Prüfprotokolle.
Sie präsentieren die Arbeitsergebnisse, optimieren die Arbeitsabläufe und entwickeln Alternativen. Dabei nutzen sie die modernen Medien und Präsentationsformen.
In Versuchen erproben sie ausgewählte Arbeitsschritte und auch alternative Möglichkeiten und bewerten die Arbeitsergebnisse.
Sie kennen die Einflüsse des Fertigungsprozesses auf Maße und Oberflächengüte. Sie setzen sich mit den Einflüssen auf den Fertigungsprozess auseinander und berücksichtigen dabei die Bedeutung der Produktqualität.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes.

Inhalte:

  • technische Zeichnungen und Informationsquellen
  • Fertigungspläne
  • Funktionsbeschreibungen
  • Auswahlkriterien für Prüfmittel und Anwendungen
  • ISO – Toleranzen
  • Oberflächenangaben
  • Messfehler
  • Bohren, Senken, Reiben, Fräsen, Drehen
  • Funktionseinheiten von Maschinen und deren Wirkungsweise
  • Standzeiten von Werkzeugen
  • Fertigungsdaten und deren Berechnungen
  • Kühl- und Schmiermittel
  • Grundlagen des Qualitätsmanagements
  • Werkzeug- und Maschinenkosten, Materialverbrauch, Arbeitszeit

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Lernfeld 3: Herstellen von einfachen Baugruppen 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler bereiten das Herstellen von einfachen Baugruppen vor. Dazu lesen sie berufstypische Gesamt- und Gruppenzeichnungen, Anordnungspläne und einfache Schaltpläne und können die Funktionszusammenhänge der Baugruppen beschreiben und erklären.
Sie erstellen und ändern Teil- und Gruppenzeichnungen sowie Stücklisten und wenden Informationen aus technischen Unterlagen an. Auch unter Verwendung von Lernprogrammen planen sie einfache Steuerungen und wählen die entsprechenden Bauteile aus.
Sie beschreiben die sachgerechte Montage von Baugruppen und vergleichen Montagevorschläge auch unter Anwendung fach- und englischsprachiger Begriffe. Einzelteile werden systematisch und normgerechnet gekennzeichnet. Die Schülerinnen und Schüler verwenden Montageanleitungen und entwickeln Montagepläne unter Berücksichtigung von Montagehilfsmitteln und kundenspezifischen Anforderungen.
Sie unterscheiden Fügeverfahren nach ihren Wirkprinzipien und ordnen sie anwendungsbezogen zu. Sie wählen die erforderlichen Werkzeuge, Normteile und Vorrichtungen produktbezogen aus und organisieren einfache Montagearbeiten im Team.
Sie entwickeln Prüfkriterien für Funktionsprüfungen, erstellen Prüfpläne und Prüfprotokolle und dokumentieren und präsentieren diese. Sie bewerten Prüfergebnisse, beseitigen Qualitätsmängel, optimieren Montageabläufe und berücksichtigen deren Wirtschaftlichkeit.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und des Umweltschutzes.

Inhalte:

  • Teil-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen, Anordnungspläne
  • technische Informationsquellen
  • Funktionsbeschreibungen
  • Stückliste und Montagepläne
  • Montagebeschreibungen
  • Werkzeuge, Vorrichtungen
  • Werk-, Hilfs- und Zusatzstoffe
  • Grundlagen des kraft-, form- und stoffschlüssigen Fügens
  • Normteile
  • Grundlagen des Qualitätsmanagements
  • Funktionsprüfung
  • Kraft- und Drehmomentberechnungen
  • Grundlagen der Steuerungstechnik
  • Arbeitsorganisation und Arbeitsplanung
  • Montagekosten

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Lernfeld 4: Warten technischer Systeme 1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Wartung von technischen Systemen insbesondere von Betriebsmitteln vor und ermitteln Einflüsse auf deren Betriebsbereitschaft. Dabei bewerten sie die Bedeutung dieser Instandhaltungsmaßnahme unter den Gesichtspunkten Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit.
Sie lesen Anordnungspläne, Wartungspläne und Anleitungen auch in englischer Sprache. Sie planen Wartungsarbeiten und bestimmen die notwendigen Werkzeuge und Hilfsstoffe. Sie wenden die Grundlagen der Elektrotechnik und der Steuerungstechnik an und erklären einfache Schaltpläne in den verschiedenen Gerätetechniken.
Sie beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Dabei berücksichtigen sie besonders die Sicherheitsvorschriften für elektrische Betriebsmittel. Sie messen und berechnen elektrische und physikalische Größen. Sie bewerten und diskutieren ihre Arbeitsergebnisse und stellen diese dar.

Inhalte:

  • Grundbegriffe der Instandhaltung
  • Wartungspläne
  • Anordnungspläne
  • Betriebsanleitungen
  • Betriebsorganisation
  • Verschleißursachen, Störungsursachen
  • Schmier- und Kühlschmierstoffe, Entsorgung
  • Korrosionsschutz und Korrosionsschutzmittel
  • Funktionsprüfung
  • Instandhaltungs- und Ausfallkosten, Störungsfolgen
  • Schadensanalyse
  • Größen im elektrischen Stromkreis, Ohmsches Gesetz
  • Gefahren des elektrischen Stroms, elektrische Sicherheit
  • Normen und Verordnungen

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Lernfeld 5: Herstellen von Bauelementen durch spanende Fertigungsverfahren 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 100 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler stellen Bauelemente aus Eisen- und Nichteisenmetallen sowie Kunststoffen durch spanende Fertigungsverfahren her. Dazu analysieren, erstellen und ändern sie auftragsbezogene Unterlagen. Sie nutzen technische Informationsquellen und Anwendungsprogramme.
Mit geeigneten Untersuchungsverfahren bestimmen die Schülerinnen und Schüler die mechanischen und technologischen Eigenschaften des zu zerspanenden Werkstoffs, bestimmen dessen Eigenschaftsprofil für die Zerspanbarkeit und leiten daraus geeignete Werkzeuggeometrien und Schneidstoffe ab.
Entsprechend den Werkstückanforderungen wählen sie geeignete Fertigungsverfahren, Werkzeugmaschinen und Werkzeuge aus und beachten dabei die technologischen Wirkprinzipien.
Sie wählen Werkstück- und Werkzeugspannmittel aus und planen das Einrichten der Maschine. Sie bestimmen den Kühlschmierstoff und überwachen dessen Einsatzfähigkeit.
Die Schülerinnen und Schüler legen die für die Herstellung der Bauelemente notwendigen Fertigungsschritte und Fertigungsparameter fest , dokumentieren und präsentieren diese in einem Arbeitsplan. Sie diskutieren und bewerten alternative Lösungsmöglichkeiten, auch unter wirtschaftlichen Aspekten. Sie beachten dabei die Einflüsse der Fertigungsparameter auf die Maßhaltigkeit und die Oberflächengüte des Werkstücks.
Zur Qualitätssicherung in der Fertigung werden Prüfverfahren und Prüfmittel auftragsbezogen ausgewählt , deren Einsatzfähigkeit festgestellt, Prüfpläne und Prüfvorschriften angewendet und die Ergebnisse dokumentiert.
Die Schülerinnen und Schüler beachten die Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes. Sie reflektieren und bewerten die gesamte Auftragsabwicklung im Team und reagieren sachbezogen auf Kritik an ihrer Arbeit.

Inhalte:

  • Teil-, Gruppen-, Gesamtzeichnung
  • Fertigungsunterlagen:
    • Arbeitsplan, Einrichteblatt, Werkzeugdatenblatt, Prüfplan
  • Dreh-, Frästechnik und Schleiftechnik
  • Schneidstoffe
  • Fertigungsparameter:
    • Technologiedaten, Schneidengeometrie, Schnittkraft, Schnitt- und Maschinenleistung, Zeitspanungsvolumen, Hauptnutzungszeit, Fertigungskosten
  • Spanbildung
  • Verschleiß, Standzeit
  • Funktionsbeschreibungen von Teilsystemen der Werkzeugmaschine
  • Bewegungen an Werkzeugmaschinen
  • Maschinenelemente, Übersetzungsverhältnis, Drehmoment
  • Spannkräfte
  • Qualitätssicherung

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Lernfeld 6: Warten und Inspizieren von Werkzeugmaschinen 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler warten und inspizieren Werkzeugmaschinen, sicherheitstechnische Einrichtungen und periphere Systeme zur Aufrechterhaltung einer störungsfreien Produktion. Dazu nutzen sie Betriebs- und Wartungsanleitungen, verschiedene Informationsmaterialien und Medien auch in englischer Sprache.
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen mögliche wirtschaftliche und rechtliche Folgen von Wartungsarbeiten und deren Einfluss auf die Qualitätsanforderungen der Produktion und des Produktes.
Sie untersuchen fertigungstechnische Systeme nach Funktions- und Baueinheiten, ordnen diese Einheiten den Teilfunktionen Stützen, Tragen und Übertragen zu und berechnen notwendige Kenngrößen.
Sie unterscheiden die Wartung, Inspektion und Instandsetzung als verschiedene Bereiche der Instandhaltung. Die Schülerinnen und Schüler legen die in ihrem Verantwortungsbereich liegenden Wartungsmaßnahmen fest, führen sie unter Beachtung der Bestimmungen der Arbeits- und des Umweltschutzes durch und dokumentieren sie.
Sie grenzen im Störfall systematisch die Fehler-, Verschleiß- und Ausfallursachen ein, analysieren diese und können die Störungen entweder selbst beseitigen oder die Beseitigung veranlassen.
Die Schülerinnen und Schüler entsorgen verbrauchte Hilfsstoffe und defekte Teile umweltgerecht.

Inhalte:

  • Produktionsfaktor Werkzeugmaschine
  • Abnutzung, Abnutzungsvorrat
  • Verschleißursachen, Verschleißarten
  • Flächenpressung, Reibung, Auflagerkräfte
  • Grundregeln der Instandhaltung
  • Instandhaltungsstrategien
  • technische Dokumentationen
  • Betriebssicherheit
  • Methoden der Fehlereingrenzung, Fehlerarten
  • Störstellen, Störungsursachen
  • Inspektions- und Wartungsvorschriften
  • Entsorgungsvorschriften
  • Schmierstoffe, -spezifikationen
  • Produkthaftung
  • Normen, Richtlinien

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Lernfeld 7: Inbetriebnehmen steuerungstechnischer Systeme 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler analysieren steuerungstechnische Systeme und nehmen diese unter Beachtung der Arbeitsschutzbestimmungen in Betrieb.
Sie überprüfen anhand der technischen Dokumentation den funktionalen Ablauf der Steuerung und entwickeln unter Berücksichtigung des Stoff-, Informations- und Energieflusses Strategien zur Fehlersuche, sowie zur Optimierung des steuerungstechnischen Systems.
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln und bewerten die jeweiligen Druck- und Kräfteverhältnisse und vergleichen die Wirtschaftlichkeit und Funktionalität unterschiedlicher Gerätetechniken. Sie diskutieren und bewerten alternative Lösungen.
Die Schülerinnen und Schüler erstellen und vervollständigen technische Dokumentationen und präsentieren ihre Ergebnisse. Dazu verwenden sie auch geeignete Anwendungsprogramme.
Für ihre Arbeit nutzen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Informationsmedien, auch in englischer Sprache.

Inhalte:

  • Technologieschema
  • Zuordnungsliste
  • Weg - Schritt - Diagramm
  • Schalt- und Stromlaufplan
  • Logikplan, Funktionstabelle
  • Pneumatik, Hydraulik, elektrische Ansteuerung
  • Steuern, Regeln
  • Steuerstromkreis, Arbeitsstromkreis
  • Logische Grundschaltungen
  • Signalspeicherung
  • Verknüpfungs- und Ablaufsteuerungen
  • Sensoren, Aktoren
  • Normen

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Lernfeld 8: Programmieren und Fertigen mit numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen 2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler fertigen Bauelemente auf numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen. Sie analysieren und erstellen fertigungsgerechte Teilzeichnungen und entnehmen ihnen die erforderlichen Informationen für die CNC-Fertigung.
Sie ermitteln die technologischen und geometrischen Daten für die Bearbeitung und erstellen Arbeits- und Werkzeugpläne. Sie entwickeln auf der Basis dieser Pläne rechnergestützt CNCProgramme, überprüfen und optimieren den Bearbeitungsprozess durch Simulation und führen die Datensicherung durch. Dazu nutzen Sie Programmieranleitungen und Herstellerunterlagen. Die Schülerinnen und Schüler planen die Einspannung des Werkstücks und der Werkzeuge. Sie kontrollieren Sicherheitseinrichtungen und stellen deren Funktion sicher. Sie richten die Werkzeugmaschine ein und erproben unter Beachtung der Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes die CNC-Programme.
Auf Grundlage der erstellten Prüfpläne wählen die Schülerinnen und Schüler geeignete Prüfmittel aus. Sie interpretieren und dokumentieren die ermittelten Prüfergebnisse.
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden hierbei zwischen technologisch und programmtechnisch bedingten Einflüssen des Fertigungsprozesses auf Maßhaltigkeit und Oberflächengüte. Sie diskutieren und reflektieren die Auftragsabwicklung.
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Wirtschaftlichkeit und die Produktqualität der CNC- Fertigung mit der konventionellen Fertigung.

Inhalte:

  • Arbeitsauftrag
  • CNC- Drehen, CNC-Fräsen
  • Konturpunktberechnung
  • Programmablaufplan
  • Aufbau und Merkmale von Maschinensystemen
  • Koordinatensysteme und Bezugspunkte
  • Steuerungsarten
  • Programmaufbau
  • Wegbedingungen, Zusatzfunktionen
  • Schneidenradiuskompensation, Bahnkorrektur
  • Zyklen, Unterprogrammtechnik
  • Fertigungsparameter
  • Fertigungsunterlagen
  • Normen
  • Dokumentations- und Präsentationstechnik

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Lernfeld 9: Herstellen von Bauelementen durch Feinbearbeitungsverfahren 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Bauelemente durch Feinbearbeitungsverfahren unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften. Dazu analysieren sie Teil- und Gesamtzeichnungen und leiten daraus die besonderen Anforderungen spezieller Funktionsflächen hinsichtlich ihrer mechanischen und optischen Eigenschaften sowie der Maß- und Formgenauigkeit ab.
Die Schülerinnen und Schüler definieren produktbezogene Prüfmerkmale, erstellen einen Prüfplan und ordnen geeignete Prüfmittel zu.
Sie ermitteln die Fertigungsparameter für das ausgewählte Bearbeitungsverfahren unter Berücksichtigung der Werkstoff- und Werkzeugeigenschaften und des verwendeten Hilfsstoffs.
Auf Grundlage der verfahrens- und werkzeugabhängigen Wirkprinzipien bewerten die Schülerinnen und Schüler die technologischen, qualitativen und wirtschaftlichen Auswirkungen des ausgewählten Bearbeitungsverfahrens.
Sie beachten bei der Prüfung geltende Prüfvorschriften und vervollständigen Prüfprotokolle. Die Schülerinnen und Schüler führen einen Soll- Ist- Vergleich mit den im Prüfplan definierten Merkmalsgrenzwerten durch und beurteilen die Prozessfähigkeit, interpretieren mögliche Ursachen für Abweichungen und optimieren die Fertigungsparameter.
Sie präsentieren die Arbeitsergebnisse.

Inhalte:

  • Spanen mit geometrisch unbestimmten Schneiden
  • Schleifen, Honen, Läppen
  • Kühlschmierung, Trockenschliff
  • Werkzeugspezifikationen
  • Abtragsleistung
  • Oberflächengüte
  • Rauhigkeitsmessung
  • ISO- Toleranzen
  • Form-, Lagetoleranzen
  • Hauptnutzungszeit
  • Wirtschaftliche Kennziffern
  • Arbeits- und Umweltschutz

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Lernfeld 10: Optimieren des Fertigungsprozesses 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 100 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler gestalten, beurteilen und optimieren den Fertigungsprozess auch unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Kenngrößen.
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten über alternative Fertigungsverfahren. Sie planen für eine Fertigungsaufgabe Bearbeitungsstrategien und legen die Fertigungsparameter unter Berücksichtigung des Werkzeugs, der Zusammensetzung des Werkstoffs und dessen Anlieferungszustandes fest. Dazu nutzen sie unterschiedliche Informationsmedien.
Die Schülerinnen und Schüler bewerten den Werkzeugverschleiß durch quantitative Kennwerte. Die Schülerinnen und Schüler überwachen und analysieren die Auswirkungen des Werkzeugverschleißes auf die Qualität und die Wirtschaftlichkeit des Zerspanungsvorgangs. Sie stellen den Zusammenhang zwischen Verschleißort, - art und -ursache her. Sie optimieren den Werkzeugeinsatz und entwickeln Strategien zur Verschleißminderung.
Die Schülerinnen und Schüler analysieren unterschiedliche Maschinenbauformen und Antriebskonzepte, berechnen fertigungsbezogene Leistungsdaten und beurteilen die Verwendungsmöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit der Maschinen. Sie untersuchen die Einflüsse von Maschinen- und Fertigungsparametern auf die Qualität und die Wirtschaftlichkeit des Bearbeitungsprozesses, ermitteln und protokollieren Messdaten, werten Messreihen aus, interpretieren und präsentieren die Ergebnisse.

Inhalte:

  • Fertigungstechnische Entwicklungstrends
  • Härte- und Glühverfahren
  • Verschleißkenngrößen
  • Werkzeugüberwachungssysteme
  • Schneidstoffe, Beschichtungen
  • Kühlschmiermitteleinsatz
  • Maschinenkonzepte
  • Leistungsfähigkeit von Steuerungen
  • Maschinenleistung
  • Hauptnutzungszeit, Rüst- und Nebenzeit
  • Kalkulation
  • Maschinen- und Prozessfähigkeitsuntersuchung

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Lernfeld 11: Planen und Organisieren rechnergestützter Fertigung 3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 100 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler bereiten auftragsbezogen einen rechnergestützten Fertigungsprozess vor, organisieren und überwachen den Fertigungsablauf. Dabei berücksichtigen sie die Anforderungen rechnergestützter Fertigung.
Die Schülerinnen und Schüler erstellen CNC- Programme für die Fertigung von Werkstücken mit komplexen Geometrien und nutzen dazu auch graphische Programmiersysteme und CAD- CAM Systeme.
Sie simulieren, ändern, optimieren, speichern und übertragen die erstellten Programme und testen den Programmablauf.
Sie ermitteln bei der Werkzeugvoreinstellung die Werkzeugkorrekturdaten. Die Schülerinnen und Schüler planen die Belegung des Werkzeugsmagazins der Maschine und bereiten den Werkzeugeinsatz vor. Sie nutzen die Vorteile eines Tool- Managementsystems und digitaler Werkzeugdatenbanken.
Die Schülerinnen und Schüler integrieren programmierbare Handhabungs- und Fertigungssysteme in den Herstellungsablauf. Dazu nutzen Sie Programmieranleitungen und Herstellerunterlagen. Die Schülerinnen und Schüler bewerten unter qualitativen Vorgaben das Arbeitsergebnis und sichern die Prozessfähigkeit.
Sie dokumentieren und präsentieren Lösungs- und Arbeitsergebnisse in auftragsbezogenen Unterlagen. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln und diskutieren im Team alternative Vorschläge und bewerten diese.

Inhalte:

  • Programmstruktur
  • Parameterprogrammierung
  • Graphische Konturbeschreibung
  • Werkzeug- Datenbank
  • Werkzeugkodierung
  • Flexible Fertigungssysteme
  • Stoff-, Energie- und Informationsfluss
  • Zuführ- und Handhabungssysteme
  • Handhabungsfunktionen
  • Industrieroboter
  • Palettensysteme
  • Sicherheitsanforderungen an Produktionseinrichtungen

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Lernfeld 12: Vorbereiten und Durchführen eines Einzelfertigungsauftrages 4. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler planen eigenverantwortlich die Durchführung eines Einzelfertigungsauftrages. Dazu analysieren sie die Auftragsunterlagen und legen unter Berücksichtigung der geometrischen und qualitativen Vorgaben des zu fertigenden Bauteils die Bearbeitungsstrategie fest. Sie ermitteln oder überprüfen und optimieren die Fertigungsparameter. Unter Berücksichtigung der Werkstückgeometrie und der auftretenden Kräfte wählen die Schülerinnen und Schüler geeignete Spannsysteme aus und bewerten sie nach Funktionsweise, Verwendungsmöglichkeiten und Handhabbarkeit. Dazu nutzen Sie unterschiedliche Informationsmedien.
Die Schülerinnen und Schüler wählen Werkzeuge und Spannmittel aus und stellen die erforderlichen Prüfmittel bereit. Sie konzipieren unter fertigungstechnischen, ökologischen und gesundheitlichen Aspekten eine effektive Kühlschmierung. Sie erstellen und präsentieren die Fertigungsunterlagen und diskutieren unter ökonomischen und qualitativen Gesichtspunkten alternative Lösungsmöglichkeiten. Die Schülerinnen und Schüler wählen zur Realisierung des Materialflusses Anschlagmittel und Hebezeuge aus und beurteilen deren Betriebssicherheit. Die Schülerinnen und Schüler richten die Maschine ein und achten auf Kollisionsgefahren im Arbeitsraum. Sie führen die Bearbeitung des Werkstückes unter Beachtung der Arbeitssicherheitsvorschriften durch und prüfen die qualitativen Merkmale des fertigen Bauelementes.
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren die Fertigungs- und Prüfdaten in geeigneten Protokollen und führen eine kundenorientierte Übergabe des Fertigteiles und der Fertigungsunterlagen durch.
Sie führen die in ihrem Verantwortungsbereich liegenden Instandhaltungsmaßnahmen nach betrieblichen Vorgaben durch.

Inhalte:

  • Auftragsanalyse
  • Arbeitsplatzorganisation
  • CAD/CAM- Technik
  • Fertigungsunterlagen
  • Werkzeugspannsysteme
  • Werkstückspannsysteme
  • Spann- und Zerspanungskräfte
  • Interne und externe Kühlschmierstoffzufuhr
  • Mehrachsenbearbeitung
  • Bezugspunkte
  • Materialfluss, Hebezeuge
  • Betriebliche Organisationsstrukturen
  • Produkthaftung
  • Kunden- Lieferanten Beziehung
  • Sicherheitsvorschriften
  • Fertigungskosten
  • Messmaschinen

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Lernfeld 13: Organisieren und Überwachen von Fertigungsprozessen in der Serienfertigung 4. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Stunden

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler organisieren die Serienfertigung von Bauelementen als Teil einer betrieblichen Gesamtproduktion im Einsatzgebiet. Sie überprüfen die auftragsbezogenen Fertigungsunterlagen auf Vollständigkeit und Richtigkeit und analysieren diese. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich außerdem in den geltenden betrieblichen Prüfvorschriften und Normen zur Qualitätssicherung, über die qualitativen Anforderungen, die zu prüfenden Merkmale des Produkts und die zu verwendenden Prüfmittel.
Die Schülerinnen und Schüler richten Teilsysteme eines Produktionssystems und die notwendigen Betriebsmittel für die Fertigung ein und dokumentieren die Fertigungsparameter.
Dabei prüfen und optimieren sie die Steuerungsprogramme der jeweiligen Teilsysteme und protokollieren die durchgeführten Veränderungen.
Die Schülerinnen und Schüler stellen einen störungsfreien Fertigungsprozess sicher. Sie prüfen die Produktqualität und überwachen den Fertigungsablauf.
Die Schülerinnen und Schüler erstellen Prüfprotokolle, auch mit Hilfe von Anwendungsprogrammen. Sie interpretieren die Prüfergebnisse und reagieren bei auftretenden Störungen mit systematischen Lösungsstrategien. Dabei beseitigen sie Störungen selbstständig oder organisieren die Beseitigung. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen und bewerten am Produkt die angewendeten Maßnahmen zur Prozesslenkung, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren die Betriebs-, Fertigungs- und Prüfdaten, führen diese Daten einer zentralen Auswertung zu und bereiten die Übergabe des Fertigungsauftrages an den nachfolgenden Produktionsbereich vor.
Die Schülerinnen und Schüler führen unter Beachtung der Bestimmungen des Arbeits- und Umweltschutzes die in ihrem Verantwortungsbereich liegenden Instandhaltungsmaßnahmen nach betrieblichen Vorgaben durch.

Inhalte:

  • Betriebliche Organisationsstrukturen
  • Betriebliches Auftragwesen
  • Inbetriebnahme
  • DNC- Betrieb
  • Prüfsysteme
  • Audit, Betriebliche Prüfvorschrift, Prüfanweisung
  • Qualitätsregelkarte
  • Qualitätsregelkreis
  • Qualitätslenkung
  • Prozessfähigkeit, Maschinenfähigkeit
  • Betriebsdatenerfassung
  • Dokumentation
  • Produkthaftung
  • Instandhaltung

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