Berufsbildungszentrum Mölln
Regionales Berufsbildungszentrum
des Kreises Herzogtum Lauenburg
Rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts
Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel
(Fachrichtung:Großhandel)
An unserer Schule wird der Beruf "Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel" mit dem Schwerpunkt „Großhandel“ ausgebildet, trotzdem nimmt der Bereich „Außenhandel“ im Unterricht einen hohen Anteil ein.
Aufnahmevoraussetzungen
Dauer der Ausbildung
Schulort
Stundenplan
Leistungsbeurteilung
Lerninhalte in der Berufsschule
Klassen
Erwartungen an die Auszubildenden
Aufnahmevoraussetzungen
Um in einer Klasse aufgenommen zu werden, muss ein bei der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck (IHK) eingetragener Ausbildungsvertrag vorliegen. Der Arbeitgeber sollte seine Auszubildenden bis spätestens 31. Juli im Sekretariat der Schule anmelden. Seit Juni 2006 kann die Anmeldung der Auszubildenden auch über das Internet erfolgen.
Dauer der Ausbildung
In Mölln wird in enger Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben in 3 Jahren das notwendige theoretische Wissen zum Bestehen der Prüfung erarbeitet. Bringt ein Auszubildender/eine Auszubildende deutlich überdurchschnittliche Leistungen, lässt sich die Ausbildung z. B. auf 2 1/2 Jahre verkürzen.
Schulort
Die Kaufleute im Groß- und Außenhandel werden in der Nebenstelle der Beruflichen Schulen in der Schmilauer Straße in Mölln, dem sog. Haus der Landwirtschaft, unterrichtet.
Stundenplan
Im ersten Ausbildungsjahr findet der Berufsschulunterricht an zwei Tagen pro Woche statt. Es handelt sich um zwei achtstündige Schultage. Die Unterrichtsstunden werden zu Doppelstunden mit jeweils 90 Minuten zusammengefasst. Der Unterricht beginnt um 7.30 und endet um 14.10 Uhr.
Im zweiten Ausbildungsjahr fällt i.d.R. der zweite Berufsschultag nach den Herbstferien ( meist im Oktober) weg, sodass die Auszubildenden nur noch einen achtstündigen Berufsschultag bis zum Ende der Ausbildung haben.
Leistungsbeurteilung
Es werden halbjährlich Zwischenzeugnisse ausgegeben. Die Noten basieren auf den schriftlichen Leistungen (i.d.R. zwei Klassenarbeiten pro Fach) und der Mitarbeit im Unterricht z. B. durch Präsentationen, Referate, Hausarbeiten u. ä.
Am Ende der Ausbildungszeit erhalten die Prüflinge ein Abschlusszeugnis, welches den Notendurchschnitt der vergangenen drei Jahre zusammenfasst.
Lerninhalte in der Berufsschule
Grundlage für die Ausbildung zum Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel sind
Dieser zum 01.August 2006 in Kraft getretene Lehrplan ist in 12 Lernfelder strukturiert. Durch die Neuordnung wurde der Bereich handelsspezifische Logistik aufgewertet und kommunikative Kompetenzen sollen verstärkt gefördert werden.
Zusätzlich wird im ersten Ausbildungsjahr das Fach Englisch (Wirtschaftsenglisch) unterrichtet. Die Auszubildenden haben die Möglichkeit, sich ihre erworbenen Englischkenntnisse durch eine eigenständige Prüfung (KMK – Prüfung) zertifizieren zu lassen.
Klassen
Zur Zeit werden die Auszubildenden nach Jahrgangsstufen unterrichtet, so dass permanent drei
Groß- und Außenhandelsklassen mit insgesamt 55 Schülerinnen und Schülern beschult werden.
In den einzelnen Klassen befinden sich Auszubildende aus den unterschiedlichsten Branchen,
vertreten sind z. B. Auszubildende aus den Bereichen Landhandel, Holzhandel, Spielwaren und
Sportartikel, Baustoffe, Farben, Elektroartikel, Getränke u. a.
Erwartungen an die Auszubildenden
Von der Berufsschule wird erwartet, dass die Schüler bereits über einen angemessenen Reifegrad verfügen, sodass sie in der Lage sind eigenverantwortlich und diszipliniert dem Unterricht zu folgen. Die Berufsschule baut auf den wichtigsten Grundkenntnissen in den Fächern Deutsch und Mathematik (Rechnen) auf. Defizite in diesen Bereichen gefährden den erfolgreichen Abschluss.
Fehlverhalten und Fehlzeiten in der Berufsschule sind denen im Betrieb gleichzusetzen, da es sich bei Schulzeit um Arbeitszeit handelt. Folglich sind auch hier ordentliche Krankmeldungen, d.h. mit ärztlicher Attestierung, vorzulegen.
Ziel der Ausbildung ist es, die Auszubildenden in die Lage zu versetzen, nach der Ausbildung Verwaltungsaufgaben (Einkauf, Lager, Verkauf, Buchhaltung etc.) in den Betrieben zu übernehmen und als Fachberater ihren Kunden, wie auch Betrieben, professionelle Beratung und Hilfe anbieten zu können. Um diese Erwartungen erfüllen zu können, müssen neben den fachlichen Kenntnissen eine Reihe von Schlüsselqualifikationen (z. B. Sozialkompetenz) erworben werden. Diese Kompetenzen sollen die Auszubildenden z. B. im Umgang mit Kunden befähigen, Wünsche und Erwartungshaltungen richtig einzuschätzen. Zur Förderung von Schlüsselqualifikationen werden im Unterricht häufig komplexe Probleme handlungsorientiert in Partner- und Gruppenarbeit erarbeitet und ausgewertet.