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BBZ Moelln

Unsere "Schulbank" -

Gruppenarbeit und Generationenprojekt des Kunstkurses

Eine riesige Bank aus bunten Fliesenresten auf dem Schulhof - ein lustiges Kunstwerk zum Draufsetzen - das war 1999 die Anregung der Referendarin Christiane Lippmann-Hüskes im Kunstunterricht an Dr. Klaus J. Dorsch und seinen Grundkurs Kunst (12. Jahrgang Fachgymnasium), der die Idee in ein Konzept umsetzte. Man baute Modelle und skizzierte in Gruppenarbeit die künstlerische Gestaltung. Der große Betonkörper wurde von drei Klassen im Ausbildungsvorbereitenden Jahr unter Leitung von Horst Hoffmann und Georg Fock hergestellt und dann vom Kunstkurs mit überall gesammelten Fliesen und Keramikstücken, Spiegel und Glassteinen überzogen. Künstlerische Vorbilder waren hierbei Arbeiten von Hundertwasser, Niki de Saint Phalle und Antonio Gaudi, über die heute drei große Bild-Tafeln im A-Trakt Auskunft geben. Als trotz immenser Sammeltätigkeit aller Schüler und Lehrer die Materialien ausgingen, behalf man sich zunächst mit einer Bemalung. Die Schülerinnen und Schüler nahmen die Bank sogleich „in Besitz“. Die „Schulbank“ wurde Mittelpunkt des Pausenhofes, Kunstwerk, aber auch begehrter Treffpunkt, Wahrzeichen und beliebte Kulisse für Klassenfotos. Im Laufe der Jahre fügten weitere Schülergenerationen ihren Beitrag hinzu, vollendeten die Flächen, ersetzten fehlende Teile, restaurierten immer wieder Witterungsschäden und erweiterten 2006 die Konzeption um eine große Schlange. Viele Hände haben bisher daran gearbeitet; schon kehren ehemalige Schüler mit ihren eigenen Familien zurück, um „ihr“ Werk vorzuführen und den Teil zu zeigen, den man selbst gemacht hat.

Die Schulbank auf dem Pausenhof

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